Fussball

Wieder unter dem Strich

Vier Gegentreffer in der zweiten Halbzeit lassen Adliswil drei Runden vor Schluss auf einen Abstiegsplatz abrutschen.

Lange ein Duell auf Augenhöhe: Der Adliswiler Robin Oberholzer (links) und Roman Blättler vom FC Aegeri.

Lange ein Duell auf Augenhöhe: Der Adliswiler Robin Oberholzer (links) und Roman Blättler vom FC Aegeri. Bild: Manuela Matt

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Bereits in der 3. Minute ging Adliswil in Führung. Sandro Zanggers Flanke wurde immer länger. Schliesslich landete sie im hohen Eck. In der Folge nahmen die Gäste aus Aegeri das Spiel in die Hand, waren aber vor dem Tor zu harmlos. Die Einheimischen hatten weniger, aber die besseren Chancen. Adriano Sodano setzte nach gut einer Viertelstunde einen Seitfallzieher aus 22 Metern an die Latte. Die beste Möglichkeit Aegeris hatte Sandro Meier mit einem Schuss aus rund 35 Metern. Robin Oberholzer hätte vor der Pause für die Sihltaler auf 2:0 erhöhen können. Doch Fabio Elsner im Tor der Zuger parierte glänzend.

In die zweite Halbzeit startete Aegeri stark. Michael Schwarzenberger wurde quer bedient und besorgte bereits in der 47. Minute den Ausgleich. Die Zuger waren nun die spielbestimmende Mannschaft. Dies zahlte sich in der 55. Minute mit dem zweiten Treffer durch Sandro Meier aus. Es war quasi eine Kopie des 1:1.

Wirkungsvolle Wechsel

Nach einer Stunde reagierte Adliswils Coach Gian Mario Pischedda mit einem Dreifachwechsel. Kaum war das neue Trio auf dem Platz, liess sich Alessandro Esposito als Torschütze des 2:2 feiern. Goalie Elsener hatte versucht, den Ball wegzuschlagen, schoss aber Esposito an und der Ball rollte ins Tor. Doch die Zuger rissen die Führung gleich wieder an sich. Schwarzenberger erzielte von der Strafraumgrenze aus seinen zweiten Treffer.

Die Adliswiler versuchten, nochmals zu reagieren. Koko Lukikenga scheiterte in der 91. Minute mit seinem Schuss, und praktisch im Gegenzug erzielte Kabilaan Sithamparasakthi das 4:2 und sorgte für die endgültige Entscheidung.

Mental zu wenig stark

«Wir waren mental nicht so stark wie der Gegner heute», meinte Luca Schmid nach der Partie. «Wir können sicher besser spielen.» Auch Assistenztrainer Adriano Sodano war mit der ersten Halbzeit mehr zufrieden als mit der zweiten. «Das Positive ist sicher, dass wir noch drei Spiele haben, um neun Punkte zu holen. Manchmal tut eine Niederlage auch gut, damit jeder merkt, wir müssen mehr tun», zog er noch etwas Positives aus dem Spiel. (laf)

Erstellt: 27.05.2019, 08:41 Uhr

Telegramm

Adliswil - Aegeri 2:4 (1:0)

Tal. 140 Zuschauer. – SR Kilic. – Tore: 3. Zangger 1:0, 47. Schwarzenberger 1:1, 55. Meier 1:2, 60. Esposito 2:2, 63. Schwarzenberger 2:3, 92. Sithamparasakthi 2:4. – Adliswil: Giangreco; Zangger (60. Hug), Burkhardt, Hoheneck, Partner (60. Caracutta); Vegezzi, Steiger, Schmid (60. Bakolli); Esposito, Sodano, Oberholzer (70. Lukikenga).

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