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Weesen und FCRJ 2 sind zufrieden

Sowohl die Weesner als auch die Reserven des FC Rapperswil-Jona ziehen eine positive Saisonbilanz. «Wir holten das Maximum heraus», betonen die Trainer.

Der FC Weesen konnte auch ohne Aufstieg – hier kämpfen der Weesner Lars Widmer (rechts) und Savalj Ljatifi von St. Margrethen im Spitzenduell um den Ball – in der abgelaufenen Saison Vereinsgeschichte schreiben.
Der FC Weesen konnte auch ohne Aufstieg – hier kämpfen der Weesner Lars Widmer (rechts) und Savalj Ljatifi von St. Margrethen im Spitzenduell um den Ball – in der abgelaufenen Saison Vereinsgeschichte schreiben.
Manuela Matt

Mit dem FC Weesen wollte Vac­lav Pechoucek in der 2. Liga, Gruppe 1 (OFV), Vereinsgeschichte schreiben. Das ist dem Trainer in der abgelaufenen Saison gelungen. Die Weesner beendeten diese auf dem 3. Tabellenrang. Punktgleich (39) mit Buchs, das nur aufgrund weniger Strafpunkte den ­ 2. Platz belegt. Besser klassiert war der FCW noch nie. «Ich bin stolz auf das Erreichte», sagt Pechou­cek. Auch wenn aus dem Aufstieg in die 2. Liga interregional nichts wurde, mit dem Weesen nach der starken Vorrunde als ­Co-Leader liebäugeln konnte.

Abgänge und etliche Ausfälle – Salim Güre, Thomas Heinzer und Jan Svambera erholen sich noch immer von schweren Knieverletzungen – machten dem Trainer und Team nach der Winterpause zu schaffen. «Unter diesen schwierigen Umständen holten wir in der Rückrunde aber das Maximum heraus», lobt der tschechische Coach seine Spieler. Besonders die Endphase sei an die Substanz gegangen. «Wir konnten durchschnittlich nur noch mit 15 Akteuren trainieren, alle liefen auf dem Zahnfleisch.»

Noch Steigerungspotenzial

Pechoucek ist überzeugt, dass das Team in der Rückrunde noch mehr zusammenwuchs. «Und ich denke, dass ich den einen oder anderen Spieler weiterbringen konnte», fügt er an. Zufriedenstellend sei für ihn auch, dass die Jungs das umsetzen, was er von ihnen verlange. «Das gilt auch für die Neuzugänge.» Im Winter stiess Stürmer David Kuzel zu Weesen. Der Tscheche erzielte sieben Treffer. «Klar ist er eine Verstärkung für uns», sagt der Übungsleiter über seinen Landsmann, obwohl er lieber das Kollektiv hervorhebt, als über einzelne Spieler zu sprechen. «Doch David kann sich durchaus noch steigern», ergänzt Pechoucek. Kuzel bleibt bei Weesen.

Verzichten muss der FCW hingegen künftig auf Jens Schneider. Nach acht Jahren im Kader, wovon drei als Captain, tritt der Verteidiger zurück. Seinen Platz soll der eigene Nachwuchsspieler Thomas Heinzer einnehmen. Die Weesner werden alles daran setzen, in der nächsten Saison gleich erfolgreich – oder gar noch mehr – wie in der abgelaufenen zu sein.

Im Mittelfeld mitgehalten

Mit Genugtuung blickt auch Hans Küng, Trainer der Reserven des FC Rapperswil-Jona, auf die Saison zurück. Seine Mannschaft schloss diese als Tabellensechster ab. Einen Rang machte der FCRJ 2 in der Rückrunde wett. «Die Klassierung ist für uns zwar eher sekundär», gibt Küng zu verstehen. Denn für das Team sei viel wichtiger, in der 2. Liga spielen zu können. «Mancher hätte aber nicht damit gerechnet, dass wir 31 Punkte holen», meint der Coach.

Mit den jungen Spielern, die teils Verstärkung aus der 1. Mannschaft erhielten, habe er das Maximum herausgeholt. «Vielleicht wären noch ein bis zwei Punkte mehr möglich gewesen», mutmasst Küng. Doch nach der intensiven Rückrunden-Vorbereitung mit zehn Testspielen sei gegen Saisonende die Luft draussen gewesen. «Darum liess die Mentalität in den letzten zwei Spielen ein wenig zu wünschen übrig.»

Konstante Entwicklung

Als grossen Erfolg wertet Küng die Entwicklung seines Schützlings Dominik Schwizer. Im Verlauf der Saison wurde der 18-jäh­rige Schmerkner mehrfach in die 1. Mannschaft berufen. Im Hinblick auf die nächste Meisterschaft wird er gar fix ins Kader des Promotion-League-Teams integriert. «Das hat Dominik sich verdient, denn er machte laufend Fortschritte», betont der Ausbildner.

Der FCRJ 2 trat in der abgelaufenen Saison konstant auf: Sowohl in der Vor- als auch in der Rückrunde verlor das Team nur je einmal zwei Partien hintereinander. Und Letztere zum Abschluss der Spielzeit. Trainer Küng zieht «eine gute Bilanz». Seine Jungs seien auch vorbildlich mit den ständigen Wechseln der Startelf umgegangen, die nötig waren, wenn Spieler aus der 1. Mannschaft das Team kurzfristig verstärkten. Der Coach blickt der nächsten Saison optimistisch entgegen.

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