FUSSBALL

Traber löst beim FCKR Brunner ab

Martin Brunner ist als Coach von Zweitligist Kilchberg-Rüschlikon zurückgetreten. Nun soll Peter Traber als Feuerwehrmann den Seeklub vor dem Abstieg in die 3. Liga bewahren.

Nach der 2:3-Heimniederlage am letzten Samstag reichte Martin Brunner seinen sofortigen Rücktritt als Coach beim abstiegsgefährdeten Zweitligisten Kilchberg-Rüschlikon ein.

Nach der 2:3-Heimniederlage am letzten Samstag reichte Martin Brunner seinen sofortigen Rücktritt als Coach beim abstiegsgefährdeten Zweitligisten Kilchberg-Rüschlikon ein. Bild: Patrick Gutenberg

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Durchgereicht zu werden, das ist für Kilchberg-Rüschlikon das Schreckensszenario. Doch genau dieses droht dem Verein, welcher in der letzten Saison noch in der 2. Liga interregional spielte. Mit nur 13 Punkten aus 16 Partien belegt der FCKR aktuell in der 2. Liga, Gruppe 1, des FVRZ einen Abstiegsplatz. Vier Zähler beträgt der Rückstand auf den rettenden 11. Rang.

Nur ein Remis holte die Equipe in den drei Meisterschaftspartien seit der Winterpause. 2:3 verlor der FCKR letzten Samstag daheim gegen Lachen/Altendorf. «Es war keine zwingende Niederlage», hält Klubpräsident Donat Grimm fest. Nach der zweiten Heimpleite in diesem Jahr entschied sich Martin Brunner, das Traineramt per sofort abzugeben. «Das Team braucht neue Impulse», begründet der 53-jährige Ex-Profi.

Motivator und Retter in Not

Für Grimm kam Brunners Rücktritt nach eineinhalb Jahren nicht überraschend. «Schon vorher machten wir uns Gedanken über mögliche Varianten», verrät das Vereinsoberhaupt. «Obwohl ich die Saison auch mit Brunner beendet hätte.»

Gerät der FCKR in Not, ist einer immer zur Stelle: Peter Traber. Zuletzt verhalf der 65-Jährige dem Seeklub in der Rückrunde der Saison 2014/15 zum Klassenerhalt in der 2. Liga inter. Nun soll er den Fall in die 3. Liga verhindern. «Traber bringt alles mit, was ich in dieser Situation von einem Trainer erwarte», sagt Grimm. Der ehemalige Profi sei sehr kompetent und vor allem ein extremer Motivatior. «Den braucht die Mannschaft jetzt, da sie ein mentales und nicht fussballerisches Problem hat», sagt der FCKR-Präsident.

Am Montag wurde Traber, der Kilchberg-Rüschlikon schon in den 90er-Jahren erfolgreich trainiert hatte, den Spielern als Interims-Coach (bis Sommer) vorgestellt. «Die Stimmung war positiv», gibt Grimm preis. Er ist überzeugt: «Mit Traber wird das Team die für den Ligaerhalt nötigen Punkte einspielen.» ()

Erstellt: 12.04.2017, 19:58 Uhr

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