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Thalwils dritter Streich in der Meisterschaft

Den Thalwilern genügten in Gossau überzeugende 20 Minuten, in denen die 2:0-Führung realisiert wurde. Der Gegner steigerte sich zwar zunehmend, kam aber wegen mangelhafter Effizienz nicht über den Anschlusstreffer hinaus.

Thalwils 2:0-Schütze Daniel Babic (rechts) hält wie schon hier im Heimspiel gegen Balzers auch in Gossau seine Gegner auf Distanz.
Thalwils 2:0-Schütze Daniel Babic (rechts) hält wie schon hier im Heimspiel gegen Balzers auch in Gossau seine Gegner auf Distanz.
Moritz Hager

In der Anfangsphase versuchte Thalwil, den schnellen Enacki Kilafu­ zu lancieren, was jedoch vorerst keinen Erfolg brachte. Der permanente Druck der Gäste vom Zürichsee, die mit einem inten­siven Forechecking Gossau nicht ins Spiel kommen liessen, brachte nur Eckbälle, die es auch in sich hatten.

In der 10. Minute klärte Thomas Knöpfel vor dem durchgebrochenen Thalwiler Daniel Babic zum Eckball. Den trat Babic von rechts und fand den Kopf von Raphael Mollet. Heimkeeper Daniel Geisser berührte wohl den Ball noch, konnte das 0:1 aber nicht verhindern.Bereits eine Minute später wurde der freigespielte FCT-Angreifer Mirco Coduti im Strafraum nicht ganz lupenrein vom Ball getrennt.

Thalwil setzte sich in der gegnerischen Platzhälfte fest und erkämpfte sich nach einer guten Viertelstunde mit dem dritten Corner den nächsten stehenden Ball. Der wurde von links getreten, und diesmal war Babic der Vollstrecker. Er bezwang Geisser mittels Kopf zur 2:0-Führung.

Gegner in Schach gehalten

Gossau war in der Folge bemüht, ins Spiel zu kommen. Das gelang, da die Gäste – wohl unbeabsichtigt – den Fuss ein bisschen vom Gaspedal nahmen. Die Fürstenländer zogen im Mittelfeld ein Kombinationsspiel über viele Stationen auf, schafften es kaum, je in Abschlussposition zu kommen. Die erste Möglichkeit hatte Sven Lehmann nach 26 Minuten. Sein Abschluss zielte weit über das Gehäuse von Marko Pastore.

Kurz zuvor war Thalwils Enacki Kilafu in den gegnerischen Strafraum eingedrungen, aber im entscheidenden Moment – leicht gestossen – ins Stolpern geraten. Vor der Pause verzeichneten die Gastgeber noch zwei Vorstösse. Beim einen hielt FCT-Goalie Pastore den Kopfball von Lehmann, und der zweite endete im Offside.

Kleiner Patzer führt zum 1:2

Mit einem Doppelwechsel brachte der Gossauer Trainer zu Beginn der zweiten Halbzeit neue Kräfte. Die Platzherren hatten jetzt definitiv mehr Spielanteile. Vom erfolg­reichen Forechecking der Thal­wiler war kaum mehr etwas zu sehen. Vorerst versandeten die Gossauer Angriffsbemühungen aber meistens vor dem Sechzehner der Linksufrigen. Erstmals gefährlich wurde es bei einem Eckball nach einer guten Stunde, da die Sicht durch die tiefstehende Sonne schwierig war.

Der Druck auf Thalwils Hintermannschaft erhöhte sich kontinuierlich. In der 69. Minute klopfte Florian Steiger mit einem Schuss am rechten Pfosten des Thalwiler Torhüters an. Was sich bereits abgezeichnet hatte, trat ein: Andreas Lo Re profitierte von einer Unaufmerksamkeit seines Gegenspielers und verkürzte auf 1:2 (72.).

Dem Druck standgehalten

Der FCT geriet immer mehr unter Druck und musste zum einen oder anderen taktischen Foul greifen, um Luft zu holen. Dass der Ausgleich nicht fiel, lag am Unvermögen der Gastgeber. Nachdem Zaafir Giger Thalwils Verteidiger Eddy Luongo, der in der Folge mit einer Zerrung ausgewechselt werden musste, überlaufen hatte, hämmerte Andreas Lo Re die Hereingabe übers Tor. Dem Knaller von Andreas Bischofberger stellte sich Thalwils Torhüter Pastore mutig in den Weg und musste danach kurz gepflegt werden.

Gossau blieb bis zum Schlusspfiff am Drücker, und der eine oder andere Thal­wiler schien an die Grenze gekommen zu sein. Vereinzelte Entlastungsangriffe der Gäste gab es zwar, aber der letzte Pass war jedes Mal zu ungenau, sodass bis zuletzt gezittert werden musste.

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