Fussball

Thalwil schafft Distanz zum Strich

Obwohl Winterthurs Reserven auf drei Spieler aus der ersten Mannschaft zurückgreifen konnten, setzte sich Thalwil zu Hause 2:0 durch.

Richard Gertsch (links), Thalwils Torschütze zum 1:0, lässt Winterthurs Thomas Kargbo ins Leere laufen.

Richard Gertsch (links), Thalwils Torschütze zum 1:0, lässt Winterthurs Thomas Kargbo ins Leere laufen. Bild: Moritz Hager

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Es dauerte sieben Minuten, bis erstmals etwas Aufregung aufkam. Beim ersten Eckball für Thalwil langte Gäste-Torhüter Alexis Rüegg daneben, allerdings hatte das keine Folgen. Winterthur wurde erstmals gefährlich, als Sayfallah Ltaief durchbrach, dann aber von Armand Loué in extremis vom Ball getrennt wurde. Es war der gleich Loué, der in der 12. Minute von zwei Winterthurern ins Sandwich genommen und umgefräst wurde. Der Thalwiler konnte nicht mehr weiter tun und wurde verletzt vom Platz geführt. Der Schiedsrichter liess es bei einer Ermahnung an Noah Löble bewenden.

Nach einer knappen Viertelstunde – Thalwil war durch den Ausfall noch in Unterzahl – kamen die Eulachstädter zum ersten Abschlussversuch Richtung FCT-Keeper Silvano Kessler. Richtig gefährlich für Thalwil wurde es aber erst in der 22. Minute, als Holifryde Nsiala die Her­eingabe von Sayfallah Ltaief verpasste.

Nach einer halben Stunde prüfte Adriano Sodano den Gäste-Torhüter, nachdem er seinen Verteidiger versetzt hatte. In der Folge kamen die Winterthurer auf. Sie kombinierten gekonnt­ vor dem Thalwiler Sechzehner, und es brauchte eine Glanztat von Kessler, damit ein Gegentreffer verhindert werden konnte. Nach einem taktischen Foul holte sich auch der Thal­wiler Nico del Piato eine Ermahnung. Winterthur bestimmte das Spiel bis auf einen Thalwiler Entlastungsangriff zwei Minuten vor der Pause, der zwei Eckbälle, aber nicht mehr einbrachte.

Spannung bis zum Schluss

Ein erstes Zeichen in der zweiten Halbzeit setzte Eldin Omerovic, der zwei Minuten nach Wiederanpfiff knapp übers gegnerische Tor schoss. Thalwil hatte jetzt mehr vom Spiel, allerdings missglückte Adriano Sodano eine Direktabnahme komplett. Der Freistoss nach der ersten Gelben Karte­ gegen Winterthur brachte nichts ein. Nach einer knappen Stunde fiel dann aber die Führung für Thalwil. Richard Gertsch verwertete eine Hereingabe von rechts, nachdem sich Winterthurs Torhüter und Verteidiger gegenseitig behindert hatten.

Im Gegenzug musste Thalwil das vermeintliche 1:1 hinnehmen. Wegen einer Offsideposition wurde der Treffer allerdings nicht gegeben. In der Folge entwickelte sich ein ausgeglichenes, hart umkämpftes Spiel. Allerdings vorerst weitere Tormöglichkeiten. In der 90. Minute die Erlösung für die Gastgeber: Eldin Omerovic bezwang Alexis Rüegg­, der nach einem Freistoss noch nicht zurück im Tor war, mit einem Distanzschuss. In der Nachspielzeit rettete der FCW-Keeper noch gegen Philipp Allemann. Aus dem nachfolgenden Eckball resultierte noch ein Pfostenschuss für Thalwil, der Sieg wurde aber auch so Tatsache. (Zürichsee-Zeitung)

Erstellt: 06.09.2018, 10:44 Uhr

1. Liga

Thalwil - Winterthur 2 2:0 (0:0)

Im Brand. 140 Zuschauer. SR Hagmann. – Tore: 59. Gertsch 1:0. 90. Omerovic 2:0. – Thalwil: Kessler; Aydin, Ferricchio, Murati, Manca; Gertsch (73. Allemann), Omerovic (91. Ribaut), Egger, Del Pilato, Loué (17. Sodano); Mesonero (84. Kilafu). – Winterthur 2: Rüegg; Kargho (56. Catari), Hamdiu, Löble, Nsiala (71. Giando Tanzillo); Milosavljevic, Ltaief (84. Amzai) , Stettler, Saliji; Doriano Tanzillo (71. Rama), Costa. – Bemerkungen: Thalwil ohne Giansiracusa, Sardinha, Quarta, Solak und Herrera Gomez (alle verletzt); Winterthur ­ohne Chipra und Pauli (beide verletzt). Verwarnungen: 55. Kargho (Foul), 64. Manca (Foul), 85. Allemann (Foul), 89. Aydin (Foul).

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