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Thalwil löst Pflichtaufgabe souverän

Weil sie selber gegen das Schlusslicht Locarno 3:1 gewannen und gleichzeitig Winterthur 2 verlor, hat sich die Lage für die Thalwiler im Kampf um den Ligaerhalt wieder deutlich verbessert.

Ergün Dogru Vogt, Trainer vom FC Thalwil, im Gespräch mit seiner Mannschaft.
Ergün Dogru Vogt, Trainer vom FC Thalwil, im Gespräch mit seiner Mannschaft.
David Baer
Torschütze für den FC Thalwil Ernes Paden am Ball.
Torschütze für den FC Thalwil Ernes Paden am Ball.
David Baer
Doppeltorschütze Mirco Coduti vom FC Thalwil strahlt nach dem gewonnenen Spiel.
Doppeltorschütze Mirco Coduti vom FC Thalwil strahlt nach dem gewonnenen Spiel.
David Baer
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Die ersten zehn Minuten waren ge­prägt von gegenseitigem Abtasten. Danach erkämpften sich die Gäste ein leichtes Übergewicht, ohne aber wirklich gefährlich zu werden. Etwas über­raschend ­gin­gen die Thalwiler in der 25. Mi­nute in Führung. Als Ernes Paden sich Richtung gegnerischen ­Sechzehner aufmachte, rutschte sein Gegenspieler aus, und Mirco Coduti konnte den Ball über die Linie drücken.

Kurz dar­auf hätte das Heimteam gar erhöhen können, doch Geto­arber Hasa­nis Kopfball ­ge­riet etwas zu schwach (27.), und dann war Locarnos Goalie ­Alberto Frigerio einen Sekundenbruchteil vor Paden am Ball (31.). Eine Zeigerumdrehung ­später wurde Letzterer von hinten umgesäbelt, die Gelbe Karte sah Täter Bruno Gennari aber erst kurz vor der Pause (wegen Reklamierens). Ebenfalls noch vor dem Seitenwechsel fiel das 2:0. Paden konnte alleine auf Torhüter Frigerio losstürmen und schob locker ein.

3:0 kurz nach der Pause

Thalwil kam voll motiviert zur zweiten Halbzeit aus der Kabine. Coduti profitierte kurz nach Wiederanpfiff von einem Missverständnis zwischen Locarnos Verteidigung und Torhüter und konnte auf 3:0 erhöhen. Die Fahne des Linienrichters verhinderte drei Minuten später den schönsten Treffer des Tages. Wiederum wäre Coduti der Torschütze gewesen. Als in der 60. Minute Arber Fejzulai knapp innerhalb des Strafraums zurückgerissen wurde, verlegte der Schiedsrichter den Tatort auf die Sechzehner­linie. Paden setzte den Frei­stoss über die Querlatte.

Im Gegenzug war Thalwil schlecht sortiert, aber Locarno verstand es nicht, zu profitieren. Nach einer guten Stunde gab Aleksandar Radovic nach langer Verletzungspause sein Comeback. Thalwil verpasste es mehrfach, das Skore zu erhöhen. Die beste Möglichkeit dafür ergab sich in der 70. Minute: Coduti setzte sich im Strafraum durch und setze den Ball an den Pfosten. Der Abpraller landete in den Füssen von Paden, der völlig freistehend aus acht Metern verzog.

In der Schlussphase wurde Thal­wil noch etwas nachlässig. Zu mehr als einem Lattenschuss (87./Robin Nevelin) und dem Ehren­treffer (91./Erolind Os­mani) reichte es den Gästen somit nicht mehr.

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