Super League bald mit zwölf Teams?

Die Mehrheit der Clubvertreter sprach sich vor der SFL Award Night für eine Erhöhung der höchsten Schweizer Liga aus.

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Braucht der Schweizer Profifussball einen neuen Modus? Und falls ja, welchen? Diese beiden Fragen stehen bereits seit längerer Zeit im Raum und werden regelmässig von den Verantwortlichen des Schweizer Profifussballs diskutiert – auch vor der SFL Award Night.

So trafen sich alle Verantwortlichen der 20 Proficlubs zu einer wichtigen Auslegeordnung. Es ging um die Zukunft des Schweizer Profifussballs. Und die Diskussionen fruchteten. So sprach sich die Mehrheit der Clubverantwortlichen für eine 12er-Liga aus. Dies teilte der Verband am späten Montagabend mit.

In der Mitteilung heisst es, dass man sich an Schottland orientieren werde. Dort tragen die zwölf Clubs der höchsten Liga pro Saison 38 Runden aus. Nach 33 Spieltagen, in denen alle Teams jeweils dreimal gegeneinander antreten, wird die Liga in zwei Gruppen mit jeweils sechs Teams unterteilt. Die Mannschaften der jeweiligen Gruppen spielen anschliessend in fünf weiteren Runden je einmal gegeneinander entweder um die Meisterschaft oder gegen den Abstieg. Ob dieser Modus auch in der Schweiz angewendet werden kann, wird noch eingehend analysiert.

Definitiv ist noch nichts

Dass sich die Verantwortlichen nun für eine Modus-Änderung ausgesprochen haben, heisst jedoch noch nichts. Mitte März wird an einer ausserordentlichen Generalversammlung über die Aufstockung beschlossen. Sollte keine Mehrheit zustande kommen, bleibt die aktuelle Struktur bestehen. Eine Erweiterung der Anzahl Clubs in der Swiss Football League muss von den anderen Abteilungen innerhalb des Schweizer Fussballverbandes befürwortet werden.


Dritte Halbzeit – der Tamedia Fussball-Podcast

Die Sendung ist zu hören auf Spotify, bei Apple Podcasts oder direkt hier:

Hier finden Sie alle Folgen an einem Ort. (nih/rom)

Erstellt: 20.01.2020, 22:00 Uhr

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