Fussball

Stäfa wahrt Ungeschlagenheit

Das Heimspiel gegen Pfäffikon gewannen die Stäfner 2:1. Damit rückte das Team in der 3. Liga, Gruppe 6, bis auf einen Punkt auf Leader Meilen heran.

Der passt genau: In der 45. Minute erzielt Stäfas Nils Grolp (hinter Pfäffikons Nr. 11) per Kopfball ins Lattenkreuz das 1:0.

Der passt genau: In der 45. Minute erzielt Stäfas Nils Grolp (hinter Pfäffikons Nr. 11) per Kopfball ins Lattenkreuz das 1:0. Bild: Albert René Kolb

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Die erste Halbzeit des Duells zwischen Stäfa und Pfäffikon war gekennzeichnet von einer beeindruckend hohen Konzentration der Akteure auf beiden Seiten. Auffallend viele harte Zweikämpfe trugen zur Intensität des Spiels bei, allerdings bei wenigen Torchancen hüben wie drüben. Schiedsrichter Fazliji Zecirja gelang es trotz aufkommender Emotionen, auch mit der Verteilung von sechs gelben Karten, die Leitung im Griff zu behalten. «Ich muss Ruhe ins Spiel bringen. Das bringen wir schon fertig», sagte der Referee in der Pause.

Über weite Strecken der Partie verzeichnete Pfäffikon mehr Druckphasen. Aber einem Paukenschlag gleich gelang Nils Grolp in der 45. Minute das 1:0 für Stäfa. Bei einer Freistossflanke von Dejan Stojakovic beförderte er den Ball mit dem Kopf ins Lattenkreuz. «Ich stand erst extra im Abseits, um nicht gedeckt zu werden. Dann machte ich einen Schritt zur Seite. Der Ball kam auf mich zu. Ich brauchte ihm mit dem Kopf nur die Richtung zu geben», erklärte der linke Flügelstürmer.

Auf den Ausgleich reagiert

Nach dem Seitenwechsel trugen erneut lange Zeit die Gäste dem Spiel den Stempel auf. In der 51. Minute profitierten sie von einer kollektiven Unkonzentriertheit der Stäfner. Pfäffikon liess den Ball ungestört von rechts nach links und dann in die Mitte zirkulieren, wo Benjamin Funk völlig allein gelassen zum 1:1 einschob.

«Wegen solchen Unkonzentriertheiten sind wir letzte Saison abgestiegen», seufzte Stäfas Captain Nico Monn und ergänzte: «Heute aber sind wir zurück gekommen. Für uns war es ein richtungsweisendes Spiel. Denn irgendwo im Hinterkopf ist bei uns schon auch der Gedanke an den Wiederaufstieg vorhanden.» Letzteres Vorhaben wurde unterstützt vom Spielzug in der 88. Minute: Ein hoher Ball sorgte für eine Spielertraube an der Fünferlinie. Pfäffikons Torhüter Yves Altermatt vermochte den Ball nicht wegzuboxen und er landete bei Stojakovic, worauf dieser in Goalgettermanier zum siegbringenden 2:1 einschoss.

Erleichterung beim Trainer

«Ja, es war ein Abpraller, das Tor war weit offen, der Goalie stand auf der Seite», schilderte der Siegtorschütze die Szene. Stäfas Trainer Urs Fritschi zog nach dem Schlusspfiff entspannt sein Fazit: «Mit der ersten Hälfte bin ich zufrieden. Obwohl wir auch in der zweiten Halbzeit gleich spielen wollten, gelang uns dies nicht. Pfäffikon ist eine gute Mannschaft. Ein Unentschieden wäre nicht unverdient gewesen.»

Erstellt: 30.09.2019, 16:57 Uhr

Telegramm

Stäfa - Pfäffikon 2:1 (1:0). – Frohberg. – 180 Zuschauer. – Tore: 45. Grolp 1:0. 51. Buchs 1:1. 88. Stojakovic 2:1. – Stäfa: Brecher; Monn, Maloku, Eichenberger (60. Roth), Wymann; Hasanagic, Reidt (80. Taskale); Funk (74. Kohler), Bajrami (92. Reidt), Grolp (86. Stojakovic); Stojakovic (58. Lang).

Die Top 3

Nils Grolp wurde von seinen Mitspielern mehrmals steil lanciert und sorgte damit für Gefahr in Pfäffikons Abwehrreihe. Dem 17-Jährigen gelang per Kopfball der 1:0-Führungstreffer.

Torhüter Dennis Brecher hatte nicht viele Schüsse abzuwehren, fiel aber mit starkem Stellungsspiel beim Herauslaufen auf. Seine Hintermannschaft konnte sich auf den Bruder von FCZ-Goalie Yanick Brecher jederzeit verlassen.

Captain Nico Monn überzeugte mit seiner Ruhe in allen Situationen. Der 29-jährige Verteidiger wahrte jederzeit die Übersicht und hielt sein Team auch in seinem zehnten Aktivjahr zusammen.

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