Zum Hauptinhalt springen

Spätes Doppelglück für Dortmund

Tor in der regulären Nachspielzeit, Tor in der Extrazeit der Verlängerung: Der BVB kommt bei Fürth in extremis weiter.

Eine enge Sache: Der Fürther Daniel Keita-Ruel (r.) versucht gegen den Dortmunder Manuel Akanji an den Ball zu kommen.
Eine enge Sache: Der Fürther Daniel Keita-Ruel (r.) versucht gegen den Dortmunder Manuel Akanji an den Ball zu kommen.
Daniel Karmann/dpa, Keystone
Da geht der Aussenseiter in Führung: Sebastian Ernst jubelt über seinen Treffer zum 1:0 für Fürth, die Dortmunder Roman Bürki, Manuel Akanji und Axel Witsel sind konsterniert.
Da geht der Aussenseiter in Führung: Sebastian Ernst jubelt über seinen Treffer zum 1:0 für Fürth, die Dortmunder Roman Bürki, Manuel Akanji und Axel Witsel sind konsterniert.
Lukas Barth/epa, Keystone
Ein Krampf: Das Pokalspiel geht an keinem spurlos vorbei. Der BVB gewann 2:1 nach Verlängerung.
Ein Krampf: Das Pokalspiel geht an keinem spurlos vorbei. Der BVB gewann 2:1 nach Verlängerung.
Lukas Barth, Keystone
1 / 5

Das Pflichtspiel-Debüt von Lucien Favre als Trainer von Borussia Dortmund wäre beinahe gewaltig missglückt. Der BVB überstand die 1. Cuprunde gegen Greuther Fürth erst nach Verlängerung mit 2:1.

Bis 30 Sekunden vor Ablauf der regulären Spielzeit waren die Dortmunder und Lucien Favre ausgeschieden. Mit den jeweils letzten Aktionen in der regulären Spielzeit wie auch in der Verlängerung rang der BVB die aufopfernd kämpfenden Fürther aber doch noch nieder. Matchwinner für den BVB war Captain Marco Reus, der Axel Witsels Ausgleich in der fünften Minute der Nachspielzeit vorbereitet und just zu Beginn der Extrazeit der Verlängerung selber zum Sieg getroffen hatte.

Aufsässige Fürther

Trainer Favre hatte im Vorfeld des Cupduells vor dem Zweitligisten aus Fürth gewarnt. Und der Aussenseiter bestätigte Favres Befürchtungen; verteidigte solidarisch, war aufsässig, und setzte seinerseits Nadelstiche, wenn der technisch überlegene Gegner es zuliess. In der 77. Minute führte einer dieser Akzente des Underdogs dann tatsächlich zum Erfolg. Dem Schweizer Roman Bürki im Tor des BVB blieb bei Sebastian Ernsts Abschluss keine Abwehrchance.

Vor Witsels spätem Ausgleich hatten die Dortmunder einige Möglichkeiten ungenutzt verstreichen lassen. Exemplarisch Christian Pulisic, der in der 60. Minute mit seinem strammen Abschluss nur den Aussenpfosten traf. Auf die Führung der Fürther hatte der Vierte der abgelaufenen Saison dann lange keine entsprechende Antwort bereit. Erst als Bürki nach einem von der Fürther Verteidigung bereits geklärten Corner den Ball nochmals nach vorne spedierte, ergab sich Witsels goldene Chance. Als dann wieder alle auf das Penaltyschiessen warteten, traf Reus mit seinem Schuss ins Herz des Aussenseiters.

Auch Berlin und Freiburg mit Mühe

Mit Hertha Berlin und dem SC Freiburg schrammten zwei weitere Bundesligisten gegen Drittligisten nur knapp an einer Blamage vorbei. Während die Hertha gegen Eintracht Braunschweig mit Mühe zu einem 2:1-Sieg kam, konnte Freiburg gegen Cottbus den 3:2-Sieg erst im Penaltyschiessen sicherstellen. Für Cottbus blieb damit wie im Vorjahr gegen Stuttgart ein couragierter Auftritt gegen einen Bundesligisten erst im Penaltyschiessen unbelohnt.

Dieser Artikel wurde automatisch aus unserem alten Redaktionssystem auf unsere neue Website importiert. Falls Sie auf Darstellungsfehler stossen, bitten wir um Verständnis und einen Hinweis: community-feedback@tamedia.ch