Fussball

Pleite gegen Schlusslicht

Wädenswil muss sich zu Hause dem als Tabellenletzter angereisten Srbija 0:2 geschlagen geben.

Nichts zu machen: Srbijas Torhüter Marko Nicolic ist mit den Fäusten vor dem Wädenswiler Marco Coelho (Mitte, in der Luft) zur Stelle.

Nichts zu machen: Srbijas Torhüter Marko Nicolic ist mit den Fäusten vor dem Wädenswiler Marco Coelho (Mitte, in der Luft) zur Stelle. Bild: André Springer

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«Sie wollten den Sieg wohl mehr als wir, nahmen die Zweikämpfe mehr an, waren bereit, mehr zu machen. Im Mittelfeld hatten sie jederzeit die Oberhand.» So lautete die erste Analyse von Wädenswils Trainer Rainer Bieli kurz nach der bitteren Niederlage gegen Srbija.

Die Gäste starteten mit zwei schön vorgetragenen Angriffen in die Partie. Einmal konnte Frick auf der Linie retten, einmal ging der Schuss knapp am Tor vorbei. In der Folge wirkten die Wädenswiler verunsichert. Die erste nennenswerte Chance verzeichneten sie in der 17. Minute. Graf passte auf Läubli, dieser versuchte den Torhüter mit einem Lob zu bezwingen, konnte aber nicht reüssieren.

Die Stadtzürcher konterten daraufhin geschickt und schnell. FCW-Keeper Mühlemann verkürzte aber gekonnt den Winkel, sodass Stojadinovic nur den Pfosten traf. Die Heimmannschaft hatte grosse Mühe, überhaupt Angriffe zu lancieren. Der Gegner verteidigte gut und spielte vorwiegend auf Konter. Und wenn die Wädenswiler vor Srbijas Tor kamen, fehlte ihnen oft die Präzision.

0:2 per Handspenalty

Auch in der zweiten Halbzeit erwischten die Gäste den besseren Start. In der 48. Minute erreichte eine Flanke Nikolic, der per Kopf zum 0:1 versenkte. Die Wädenswiler konnten darauf kaum reagieren. Im Gegenteil: Ein klares Handspiel im eigenen Strafraum führte zu einem Penalty. Cvijetic verwertete diesen souverän.

Die Verunsicherung aufseiten der Heimmannschaft zeigte sich in diversen technischen Mängeln. Oftmals konnte ein Zuspiel nicht angenommen werden und diverse unnötige Fouls waren das Resultat. Srbjia zog sich in die eigene Platzhälfte zurück und konzentrierte sich darauf, die Führung zu verteidigen. Die Wädenswiler kamen dadurch etwas besser ins Spiel. Coelho boten sich zwei Gelegenheiten, den Anschlusstreffer zu erzielen. Doch es sollte nicht sein. Der vormalige Tabellenletzte buchte seine ersten Punkte, die Wädenswiler hatten das Nachsehen.

Noch etwas müde Beine

Auf die Frage, ob sie den Gegner unterschätzt hatten, antwortete Bieli: «Ich glaube nicht. Aber vielleicht war die Tabellensituation trotzdem im Kopf – obwohl ich sie mit Absicht nicht angesprochen hatte vor dem Match. Wir hatten zudem noch das Donnerstagsspiel in den Beinen. Das spürte man.» (red)

Erstellt: 10.09.2018, 10:23 Uhr

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