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Liga droht FCRJ mit Sanktionen

In der Challenge League gilt eine neue Norm bei der Stadionbeleuchtung. Baut der FCRJ seine Flutlichtanlage bis Saisonbeginn nicht um, drohen Disziplinarverfahren.

40 Meter hoch sollen die Flutlichtmasten im Grünfeld künftig sein – heute sind sie deutlich kleiner.
40 Meter hoch sollen die Flutlichtmasten im Grünfeld künftig sein – heute sind sie deutlich kleiner.
David Baer

Der FC Rapperswil-Jona muss nach dem Aufstieg in die Challenge League seine Stadionbeleuchtung ausbauen. Gleiches gilt für die beiden bisherigen Challenge League-Vereine, den FC Wil und den FC Wohlen. Auch sie erfüllen die neue Beleuchtungsnorm der Swiss Football League (SFL) nicht. Hintergrund für die neue Norm bilden die Verträge für die Fernsehrechte, die die SFL abgeschlossen hat.

Hierfür hat diesen den Vereinen, die die Lizenzauflagen noch nicht erfüllen, mit Disziplinarverfahren gedroht, falls diese nicht bis Saisonbeginn aufgerüstet hätten. Das St. Galler Tagblatt berichtete am Montag, dass beim FC Wil ein entsprechendes Schreiben des Verbandes eingegangen sei. «Alle Klubs, welche die Auflage erhalten haben, wurden von der Lizenzadministration mehr oder weniger identisch informiert», schreibt Marc Juillerat von der SFL. Für die drei betroffenen Vereine ist die angesetzte Frist jedoch wohl kaum einzuhalten.

Rocco Delli Colli, Präsident des FCRJ, will sich nicht weiter zum Schreiben des Verbandes äussern. «Die Offerte für die Flutlichtanlage ist eingegangen, die Verantwortung liegt nun bei der Stadt.» In Rapperswil-Jona liegt das Baugesuch noch bis zum 13. Juli auf. Der Kredit für die neuen 40 Meter hohen Masten untersteht ausserdem dem fakultativen Referendum. Die neue Challenge League-Saison startet bereits am 21. Juli, das erste Heimspiel im Grünfeld soll am darauffolgenden Wochenende stattfinden.

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