Fussball

In sieben Minuten zwei Tore zum Sieg

Das Wädenswiler Fanionteam bleibt in der Gruppe 1 der 3. Liga ohne Verlustpunkt. Einwechselspieler Marino Graf drehte das Skore in Albisrieden in seinen ersten sieben Minuten vom 2:3 zum 4:3-Erfolg.

Wädenswils Matchwinner Marino Graf.

Wädenswils Matchwinner Marino Graf. Bild: Archiv André Springer

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Weisse Weste. Das in der Gruppe 1 bisher verlustpunktlose Kilchberg-Rüschlikon empfing mit breiter Brust Hausen am Albis. Die Gäste gingen nach 22 Minuten in Führung, da im Mittelfeld der Hausherren zu viele Freiheiten gewährt wurden. Die Reaktion folgte noch vor der Pause per Kopf in Person von Tim Limacher. Kurz nach dem Tee folgte die Führung. Gianluca Colucci musste nach Vorarbeit Jankovskas nur noch einschieben. Steven Jankovska selber setzte in der 90. Minute mit einem sehenswerten Lob den 3:1-Schlussstand.

FC Kilchberg-Rüschlikon - FC Hausen a/A 3:1 (1:1). Tore: 22. 0:1. 43. Limacher 1:1. 58. Colucci 2:1. 90. Jankovska 3:1.

Marino Graf kam, sah, traf und siegte. Wädenswil 1 gewann in Zürich-Albisrieden nach einer packenden Begegnung 4:3. Bereits nach vier Minuten gingen die Stadtzürcher in Führung. Eine Viertelstunde später fiel der Ausgleich durch Marc Betschart. Danach ging es drunter und drüber. Die Seebuben gingen in der 31. Minute in Führung. Die Gastgeber schlugen in der 34. und 37. Minute zurück. In der Pause wurde Marino Graf eingewechselt. Der Neue schoss die Gäste dank zwei Toren in der 47. und 52. Minute zum 4:3-Sieg.

BC Albisrieden - FC Wädenswil 1 3:4 (3:2). Tore: 4. 1:0. 22. Betschart 1:1. 31. Giansiracusa 1:2. 34. 2:2. 37. 3:2. 47. Graf 3:3. 52. Graf 3:4.

Lehrgeld bezahlt. Die junge zweite Mannschaft Wädenswils griff erst diese Spielrunde auswärts gegen Engstringen ins Meisterschaftsgeschehen ein. Nach überzeugenden Startminuten gerieten die Gäste unnötig in Rückstand. In der zweiten Halbzeit machten sich die mangelnde Erfahrung im Aktiv-Fussball und der Trainingsrückstand deutlich – weitere fünf Gegentore folgten. «Jetzt heisst es weiterarbeiten und aus unseren Fehlern lernen», meinte Trainer Nick Wagner dazu.

FC Engstringen - FC Wädenswil 2 6:0 (1:0)

Favoritensieg. Die Reserven Herrlibergs sind mit zwei Niederlagen suboptimal in die neue Saison gestartet. Zu Hause gegen Rümlang ging es nun darum, eine Trendwende einzuleiten und die ersten Punkte einzufahren. Kurz vor dem Halbzeitpfiff gingen die Unterländer 1:0 in Führung. Herrliberg zeigte Moral und glich in der 55. Minute aus. Die Freude währte aber nur kurz. Zehn Minuten später schoss Favorit Rümlang den 2:1-Siegtreffer.

FC Herrliberg 2 - SV Rümlang 1:2 (0:1). Tore: 43. 0:1. 55. Siegrist 1:1. 65. 1:2.

Ausgleich in Nachspielzeit. Herrliberg 1 war bei den Reserven Wetzikons zu Gast. Diese gingen in der 20. Minute in Front, konnten den Vorsprung aber nur bis zum Ausgleich durch Kevin Linder in der 44. Minute aufrechterhalten. Nach der Pause legten die Gäste mit einem Tor Domenik Ledergerbers nach. Wetzikon machte Druck, schoss zwei Tore und scheiterte mit einem Penalty an Herrlibergs Goalie Sascha Kaiser. Die Seebuben liessen sich nicht einschüchtern, zeigten Moral und glichen in der 92. Minute aus.

FC Wetzikon - FC Herrliberg 3:3 (1:1). Tore: 20. 1:0. 44. Linder 1:1. 53. Ledergerber 1:2. 67. 2:2. 78. 3:2. 90.+2. Eigentor Wetzikon 3:3.

Überraschung. Auf der Allmend in Meilen war gegen die Reserven Männedorfs Derbytime angesagt. Der Aufsteiger war mit dem schnellen Spiel des Heimteams völlig überfordert. 24:2 Freistösse, 10:2 Eckbälle, 12:2 Torabschlüsse und ein gefühlter Ballbesitz von 80:20 Prozent reichten aber tatsächlich nicht für den Sieg. Nach einem Fehler im Aufbauspiel des Heimteams erzielten die Männedörfler mit dem einzigen Schuss das 1:0 in der 22. Minute. Trotz drückender Überlegenheit brachte Meilen das ganze Spiel über kein Tor zustande.

FC Meilen 1 - FC Männedorf 2 0:1 (0:1). Tore: 20. Schällebaum 0:1.

Stäfa zu lethargisch. In der Gruppe 6 spielte Stäfa zu Hause gegen Hinwil. Erst nach dem Seitenwechsel zeigten die Akteure wirklich Spielfreude. Vier Minuten nach Wiederanpfiff lag der Ball im Tor, Dejan Stojakovic traf für das Heimteam. Die Gäste konnten kurz darauf per Elfmeter ausgleichen und die Führung sogar übernehmen. Stäfa glich aber in der 89. Minute wiederum per Elfmeter aus. Stäfas Trainer Urs Fritschi meinte dazu: «Wir haben zu wenig gemacht, zu wenig Rhythmuswechsel, immer das gleiche Tempo.»

FC Stäfa - FC Hinwil 2:2 (0:0). Tore: 48. Dejan Stojakovic 1:0. 55. Tedesco (Penalty) 1:1. 66. Schaufelberger 1:2. 89. Brecher (Penalty) 2:2.

Bitteres Eigentor. Diesen Tag wird Christian Stengele so schnell nicht mehr vergessen. Der Innenverteidiger des SC Zollikon spielte in Wald bereits die dritte Partie in sieben Tagen. Nach früher Führung der spritzigeren Gastgeber folgte nach dem Pausentee der Ausgleich durch Eris Montanaro. Kurz darauf wurde den Gästen ein Elfmeter verwehrt. In der Nachspielzeit unterlief Stengele ein unglückliches Eigentor.

FC Wald - SC Zollikon 2:1 (1:0). Tore: 14. 1:0. 67. Montanaro 1:1. 90.+3. 2:1.

Komplimente. Zollikon bestritt am vergangenen Donnerstag zudem noch ein Nachtragsspiel in Meilen. Die Partie war sehr intensiv und temporeich geführt. In der zweiten Halbzeit machte Meilen Druck. «Goalie Nikola Mitrovic, eine bärenstarke Verteidigung um Christian Stengele und ein toller Teamgeist sicherten uns einen Punkt», lobte Zollikons Trainer Tomas Hermida seine Akteure nach der Partie. (nc)

FC Meilen - SC Zollikon 1:1 (1:1). Tore: 20. Schürmann 1:0. 24. M. Felder (Handelfmeter) 1:1. (red)

Erstellt: 03.09.2019, 09:07 Uhr

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