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FCZ entlässt Forte und befördert Magnin

Knall beim FC Zürich: Der Super-League-Club trennt sich von Cheftrainer Uli Forte. Der Nachfolger kommt aus den eigenen Reihen.

Eklat im Schweizer Fussball: Uli Forte wird beim FC Zürich abgelöst.
Eklat im Schweizer Fussball: Uli Forte wird beim FC Zürich abgelöst.
Keystone
Der kritische Blick des Cheftrainers lässt nichts Gutes erahnen.
Der kritische Blick des Cheftrainers lässt nichts Gutes erahnen.
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Der 38-jährige Ex-Internationale unterstützte Forte (l.) vor und während dem Cupfinal 2016 als Assistenztrainer.
Der 38-jährige Ex-Internationale unterstützte Forte (l.) vor und während dem Cupfinal 2016 als Assistenztrainer.
Keystone
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Der Verwaltungsrat des FC Zürich entschied sich am Montagabend zu diesem Schritt. Die in der Super League drittplatzierten Zürcher werden neu von Ludovic Magnin betreut, der einen Vertrag bis Sommer 2020 unterzeichnet hat.

Dem FCZ lief es in den letzten Wochen nicht mehr so gut wie in den ersten Monaten der Saison. Doch hatte sich Forte mit seinem Team wieder gefangen. Dank dem 2:1 in St. Gallen und dem 1:1 gegen den FC Luzern verteidigte der Aufsteiger den 3. Platz in der Super League. Den Verwaltungsrat des FCZ um Präsident Ancillo Canepa konnte der Aufschwung aber nicht überzeugen. Er entschied sich von Forte zu trennen.

Canepas Begründung

Forte hatte die Mannschaft des FC Zürich im Mai 2016 übernommen. Er konnte danach den Abstieg in die Challenge League zwar nicht mehr verhindern, gewann dafür aber mit dem FCZ den Cup. Den Wiederaufstieg schafften die Zürcher ohne Probleme und auch der Start in die laufende Saison verlief zunächst überraschend gut. Erst Ende September kassierte der FCZ seine erste Meisterschaftsniederlage. Zwischen Mitte Dezember und Anfang Februar gab es dann drei Niederlagen in Folge, darunter ein 1:5 gegen Lausanne und ein 2:4 gegen Thun.

«Aus persönlicher Sicht bedauere ich die Trennung von Uli Forte», sagte Ancillo Canepa. «Wir haben eine vertrauensvolle Zusammenarbeit gepflegt. Aus sportlichen Gründen sind wir aber zum Schluss gekommen, dass die Entwicklung unserer ersten Mannschaft in den letzten Monaten stagniert hat.»

Uli Forte äussert sich auf Twitter wie folgt zu seiner Freistellung:

Mit Magnin bekommt ein Ex-Spieler nun seine Chance, der zuletzt als Junioren-Trainer beim FCZ tätig war. Er unterschrieb einen Vertrag bis zum Sommer 2020. Seine Feuertaufe erlebt er mit zwei Spielen gegen die Grasshoppers: zunächst am Sonntag in der Meisterschaft und am Mittwoch darauf im Cup-Halbfinal.

Magnins Laufbahn

Magnin beendete 2012 seine Karriere als Profi (deutscher Meister und Pokalsieger mit Werder Bremen, deutscher Meister mit dem VfB Stuttgart, 62 Einsätze für die Schweizer Nationalmannschaft, je zwei WM- und EM-Endrundenteilnahmen) beim FC Zürich. Anschliessend begann er die Trainerausbildung in der FCZ Academy. Im Sommer 2016 wurde er als Cheftrainer mit der U18-Schweizer Meister und war Assistenztrainer der ersten Mannschaft beim Cupfinalsieg gegen den FC Lugano.

Der 38-Jährige steht kurz vor Erlangung der Uefa-Pro-Lizenz. In seiner neuen Funktion unterschrieb Magnin einen Vertrag bis zum 30. Juni 2020.

SDA/fal

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