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FCRJ darf weiter hoffen

Rapperswil-Jona konnte im Heimspiel gegen Leader Kriens einen verdienten 2:1-Sieg bejubeln. Die Tore für die St. Galler, die somit wieder bis auf fünf Punkte am Spitzenreiter dran sind, erzielten Ramadani und Da Silva Chagas.

Mychell Da Silva Chagas bejubelt sein siegbringendes 2:0. Rechts sein Sturmpartner Egzon Shabani.
Mychell Da Silva Chagas bejubelt sein siegbringendes 2:0. Rechts sein Sturmpartner Egzon Shabani.
Michael Trost

Fast 1000 Zuschauer kamen ins Grünfeld, um zu sehen, ob der FC Rapperswil-Jona es schafft, ein gewisses Mass an Spannung in der Promotion League aufrechtzuerhalten. Denn mit allen anderen Resultaten als mit einem Sieg gegen Kriens wäre das Rennen um den begehrten Aufstiegsplatz wohl acht Runden vor Schluss schon entschieden gewesen.

«Mit diesem Sieg machen wir die Liga wieder spannend», war sich Mychell Da Silva Chagas nach Spielende sicher. Der Stürmer erzielte kurz vor der Pause das siegbringende 2:0. Die Führung war zu diesem Zeitpunkt hochverdient, dies hielt auch Trainer Stefan Flühmann fest: «Ein riesiges Lob an die Mannschaft – dafür, wie sie gekämpft und sich eingesetzt hat.»

Den Sieg mehr gewollt

Kriens hatte in den ersten 45 Minuten dem Spiel der Einheimischen nicht viel entgegenzusetzen. «Man merkte, dass Rappi den Sieg mehr wollte als wir», gab auch Gästetrainer Marinko Jurendic nach dem Spiel zu. Die Rosenstädter fingen den Ball spätestens an der Mittellinie immer wieder ab und lancierten über die Seiten ihre Offensive.

Genau so entstand auch das Führungstor der Gastgeber. Roman Güntensperger setzte sich schön auf der rechten Seite durch. Seine Hereingabe verfehlte zuerst Da Silva Chagas, doch der aufgerückte Enis Ramadani drosch das Leder unhaltbar für Osigwe unter die Latte.

Spannend bis zum Ende

Beide Equipen schenkten sich auch in der Folge nichts, blieben in einem guten Spitzenspiel aber fair. Trotzdem schieden drei Spieler verletzt aus. Zuerst erwischte es die Krienser Bürgisser (13.) und Wiget (45.), am schlimmsten sah es jedoch bei Egzon Kllokoqi aus (65.). Der FCRJ-Verteidiger prallte bei einem Kopfball Gesicht voran wuchtig mit Daniel Fangers Stirn zusammen und blieb liegen (mit gebrochenem Jochbein, wie sich hinterher herausstellte). Warum Schiedsrichter Nenad Skalonja das Spiel nicht sofort unterbrach, blieb sein Geheimnis.

«Diese Szene hat Rappi den Spielfluss geraubt», konstatierte der künftige FCRJ-Trainer Urs Meier auf der Tribüne. Plötzlich war Kriens am Drücker und kam – nicht ganz unumstritten, da ein Krienser den Ball mit der Hand mitnahm – zum Anschlusstreffer Fisnik Hasanaj bezwang Yanz mit einem Geschoss aus rund 15 Metern, nachdem der Ball von Rapperswil-Jonas Hintermannschaft mehrfach nicht aus der Gefahrenzone gebracht worden war. «Ab diesem Zeitpunkt hatten wir das Spiel im Griff, da müssen wir uns nichts vorwerfen. Aber um auf diesem Niveau ein solches Spiel zu gewinnen, brauchen wir zwei gute Halbzeiten, und das haben wir nicht hinbekommen», kritisierte Kriens’ Trainer Jurendic.

Der FC Rapperswil-Jona hat also seine Hausaufgaben gemacht und gegen Kriens alle sechs Punkte gewonnen. Trotzdem liegt er nach 22 der 30 Runden in der Tabelle fünf Zähler hinter dem Leader, ist nach dem Punktverlust von Basel 2 nun aber dessen erster Verfolger.

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