Rapperswil-Jona

«Eine spezielle Affiche»

Rapperswil-Jona trägt am Dienstag um 18 Uhr auf der Chrummen in Freienbach ein Testspiel gegen den FC Zürich aus. FCRJ-Trainer Urs Meier steht erstmals seinem Ex-Klub gegenüber.

FCRJ-Coach Urs Meier freut sich auf den Vergleich mit dem FC Zürich: «Er ist auch eine Art Wertschätzung für die Mannschaft.»

FCRJ-Coach Urs Meier freut sich auf den Vergleich mit dem FC Zürich: «Er ist auch eine Art Wertschätzung für die Mannschaft.» Bild: Moritz Hager

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Inwiefern haben Sie noch Bezug zum FC Zürich?
Urs Meier: Mit dem einen oderanderen tausche ich mich schon noch aus. Aber der Kontakt ist nicht mehr so intensiv, seit ich Trainer des FC Rapperswil-Jona bin. Jetzt habe ich im eigenen Verein genug zu tun und für andere Sachen fehlt mir schlicht die Zeit.

Wie lange machte Ihnen die am 3. August 2015 erfolgte Entlassung beim FCZ damals zu schaffen?
Die Freistellung als solche konnte ich schnell einmal auf die Seite legen. Ich bin ein Trainer und Mensch, der vorwärtsblickt. Mehr zu schaffen machte mir, dass sich der FCZ dann aus der Super League verabschieden musste.

Wann trauern Sie den schönen Zeiten nach, die Sie in fast drei Jahren als Trainer der 1. Mannschaft im Stadtklub hatten?
Insgesamt war ich ja zehn Jahre im FCZ tätig, da habe ich überaus viele schöne Momente erlebt, für welche ich sehr dankbar bin. Unvergesslich bleiben allen voran der Cupsieg (Meier führte die Zürcher in der Saison 2013/14 mit einem 2:0 nach Verlängerung über Basel zum Titel; Red.) und Filipescus Tor in der 93. Minute in Basel, das uns 2006 (unter Trainer Lucien Favre; Red.) den Meistertitel einbrachte. All diese tollen Erlebnisse behalte ich im Herzen. Ich trauere aber meistens nur in Todesfällen. Im Fussball geht es schliesslich immer vorwärts.

Nun misst sich der FCRJ heute in einem Test mit dem FCZ. Worauf freuen Sie sich besonders?
Auf den Vergleich mit dem Leader der Super League, das ist eine spezielle Affiche. Da können sich meine Spieler einen Motivationsschub holen und zeigen, wo sie stehen. Wir müssen für die schwierige Aufgabe am nächsten Samstag in Vaduz gewappnet sein.

Wie kam dieses Freundschaftsduell zustande?
Stefan Flühmann hatte schon im letzten Winter das Testspiel mit dem FCZ arrangiert. Er pflegt auch gute Kontakte zum Klub und leitete das als Hauptverantwort­licher (Meiers Vorgänger ist seit Sommer Sportdirektor des FCRJ; Red.) in die Wege. Das ist nicht selbstverständlich, dazu braucht es ein gutes Beziehungsnetz.

Weshalb tut Ihrer Equipe ein Spiel gegen den FCZ derzeit gut?
Wir hatten ja im Cup in Kreuzlingen einen Vergleich mit einem Unterklassigen und danach das Testspiel gegen Linth 04 (ebenfalls 2. Liga inter; Red.). Beide forderten uns bis am Schluss sehr. Der Test gegen den FCZ ist auch eine Art Wertschätzung für die Mannschaft, die immer voll mitgezogen hat. Wir arbeiten hart für die nächsten Punkte.

Wäre es nicht sinnvoller, gegen ein etwas schwächeres Team Selbstvertrauen zu tanken?
An Selbstvertrauen mangelte es uns in den ersten sechs Spielen in der Challenge League nicht. Wir wissen, woran wir arbeiten müssen. Zudem ist jedem bewusst, dass er heute von der ersten ­Sekunde an bereit sein muss. Wir wollen einen starken Auftritt zeigen und ein gutes Resultat erzielen.

Erstellt: 05.09.2017, 08:28 Uhr

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