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Dritter Sieg gegen Wohlen

Zweimal gut aus der Kabine gekommen, dann kurzzeitig nachgelassen – am Schluss siegte der FC Rapperswil-Jona gegen Tabellenletzten Wohlen.

Ein Blitzstart: Bereits in der 3. Minute verwertet Dennis Salanovic vor Wohlens Tor ein Zuspiel von Stéphane Nater zur FCRJ-Führung.
Ein Blitzstart: Bereits in der 3. Minute verwertet Dennis Salanovic vor Wohlens Tor ein Zuspiel von Stéphane Nater zur FCRJ-Führung.
Franz Feldmann

Im direkten Aufeinandertreffen zwischen Wohlen und Rapperswil-Jona gab es bis anhin nur einen Sieger: die Rosenstädter. Dass dies so bleiben wird, war auf der eiskalten und zügigen Niedermatten in Wohlen früh zu erahnen. Die St. Galler kamen blitzschnell aus den Startpflöcken. Schon nach 122 Sekunden hatten sie Grund zum Jubeln, denn Stéphane Naters Zuspiel landete bei Dennis Salanovic, der sich ganz alleine vor Torhüter Flamur Tahiraj die Ecke aussuchen konnte. Nur zwei Zeigerumdrehungen später verzeichnete Aldin Turkes einen ersten Aluminiumtreffer.

Alles schien wie geplant für die Gäste zu laufen. Doch Wohlen wusste sofort eine Antwort. An der Seitenlinie ging Matteo Pasquarelli völlig vergessen, ebenso in der Mitte Igor Tadic, der das Zuspiel alleine vor Yanz zum 1:1 einnickte. Keine sieben Minuten waren bis dahin gespielt. Die wenigen Zuschauer kamen also in den Genuss eines Startfuriosos, das aber schnell abzuflachen begann.

Das Tempo nicht gehalten

Vor allem Rapperswil-Jona verpasste es, den Schwung mitzunehmen. Viele Fehlpässse aus der Verteidigung heraus machten einen weiterhin attraktiven Spielfluss fast unmöglich. So ­sündigten Roman Güntensperger und Manuel Kubli mehrfach in dieser Kategorie. Einzig Egzon Shabani setzte eine Duftmarke mit einem Freistoss aus 18 Metern, der via Torhüter zum zweiten Mal an der Latte landete (11.).

So begann Wohlen sichtlich Freude am Spiel zu entwickeln und kombinierte sich teilweise durch die Rapperswiler Linien wie durch Butter, ohne allzu sehr gestört zu werden. So musste Torhüter Diego Yanz zweimal in extremis retten. Zuerst gegen Paeliucas Kopfball, dann gegen Pasquarellis Abschlussversuch aus 15 Metern (22.).

Wieder mehr Zug aufs gegnerische Tor wurde von Rapperswil-Jona nach 50 Minuten entwickelt. Valon Fazlius Pass in die Mitte fand jedoch niemanden, sein Abschluss alleine vor Tahiraj war nur Sekunden später ebenso wenig von Erfolg gekrönt (54.). Doch auch Wohlen blieb nicht untätig. Im Gegenzug suchte Taulant Sulejmanov sein Heil in einem Weitschuss aus über 20 Metern, der Yanz einige Probleme bereitete. Der Ball wurde nur wenige Zentimeter neben das Tor abgelenkt. Die beste Aktion seit langem nahm ihren Anfang bei Dennis ­Salanovic, der seine Schnelligkeit auf der linken ausspielte. Sein Zuspiel in der Mitte verzog Fazliu nur um wenige Zentimeter am Pfosten vorbei (68.). Schön anzusehen und rassig vorgetragen, aber erfolglos. Als alles schon auf ein 1:1 als Schlussresultat hinauslief, zirkelte Shabani eine Flanke auf Berkay Sülüngöz’ Kopf. Dieser liess mit seinem Abschluss Torhüter Tahiraj keine Chance.

Ein verdienter Sieg

«Wir haben diesen Sieg mehr als verdient, denn wir waren spielerisch klar besser», befand FCRJ-Mittelfeldspieler Manuel Kubli nach dem Spiel. «Es war jedoch nicht ganz einfach auf dem steinharten Boden. So kamen wir immer wieder einen Schritt zu spät.» Berkay Sülüngöz, der seinen ersten Saisontreffer verbuchte, sah denn auch den Einsatz seiner Mannschaft belohnt: «Wir haben nie aufgegeben und sind so am Schluss doch noch verdient zu einem Treffer gekommen. Dass ich ihn erzielt habe, macht mich natürlich glücklich.»

Mit diesem dritten Sieg im ­dritten Aufeinandertreffen zeigt Rapperswil-Jona dem Absteiger am Schluss doch noch klar die Limiten auf, denn in den Schlussminuten hätten Salanovic und Shabani mit Kontermöglichkeiten das Skore noch deutlich erhöhen können.

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