Ihr Browser ist veraltet. Bitte aktualisieren Sie Ihren Browser auf die neueste Version, oder wechseln Sie auf einen anderen Browser wie ChromeSafariFirefox oder Edge um Sicherheitslücken zu vermeiden und eine bestmögliche Performance zu gewährleisten.

Zum Hauptinhalt springen

Die Dämonen des Calcio sind zurück

Kalidou Koulibaly, über weite Strecken der beste Mann seines Teams, verlässt den Rasen im Mailänder San Siro. Nach einem Foul und anschliessendem hämischen Klatschen sieht er Gelb-Rot. Da war wohl viel Frust dabei: Koulibaly, Senegalese, wurde während des Spiels immer wieder mit Affenlauten von Inter-Fans konfrontiert.
Es wurde auch seinem Trainer Carlo Ancelotti zu viel. Gleich dreimal versuchten er und sein Staff, den Schiedsrichter zu einem Spielunterbruch zu bringen. Der erfahrene Ancelotti kündigte an, er werde in Zukunft selbst vom Platz gehen, wenn solche Vorfälle wieder geschehen.
Das Spiel gewann Inter übrigens 1:0. Durch die Beleidigungen und vor allem durch Ausschreitungen um das Stadion geriet das aber zur Nebensache. Bei diesen starb ein Ultra von Inter, vier Napoli-Fans erlitten Stichwunden. Über die Konsequenzen wird der italienische Verband informieren.
1 / 4

Da flog auch mal ein Motorrad

Der Beste wird beleidigt und vom Platz gestellt

«Franzose, Senegalese, Neapolitaner: Mensch»