Fussball

Die Chance(n) am Schopf packen

Rapperswil-Jona ist am Samstag beim FC Aarau zu Gast. Der Traditionsverein braucht dringend Punkte. Das kann dem Aufsteiger vom Obersee die Möglichkeit bieten, sich den ersten Auswärtssieg zu erkämpfen.

FCRJ-Stürmer Dennis Salanovic (rechts) muss sich am Samstag gegen Aargauer durchsetzen, für die vor eigenem Publikum viel auf dem Spiel steht.

FCRJ-Stürmer Dennis Salanovic (rechts) muss sich am Samstag gegen Aargauer durchsetzen, für die vor eigenem Publikum viel auf dem Spiel steht. Bild: Moritz Hager

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«So hilflos wie ein Baby: Chancenloser FC Aarau verliert 0:1 gegen Chiasso», titelte die Aargauer Zeitung nach dem Gastspiel vom Mittwoch. Am Samstag muss die Mannschaft von Trainer Marinko Jurendic, der im Juni Marco Schällibaum ablöste, eine Reaktion zeigen. Im Brügglifeld steht sie dem Liganeuling aus Rapperswil-Jona gegenüber. Fatal wäre eine Heimpleite für die Gastgeber, deren Fans nach dem 2:0-Derbysieg über Wohlen vor zwei Wochen vergebens auf einen darauffolgenden Befreiunggsschlag im Tessin gehofft hatten. Der FCA liegt direkt über dem Tabellenstrich und weist wie Schlusslicht Wil nur fünf Punkte aus. Drei Zähler beträgt sein Rückstand auf den FCRJ.

Der Aufsteiger vom Obersee steht nicht derart unter Erfolgsdruck wie die Aargauer. Vor zwei Wochen punkteten die Rosenstädter mit dem 2:2 in Vaduz zum ersten Mal auswärts. Am Mittwoch zeigten sie daheim gegen Wil eine ansprechende Leistung und spielten erstmals zu null. Ab der 57. Minute musste der FCRJ in Unterzahl agieren, setzte den Tabellenletzten aber mit Kontern immer wieder unter Druck.

Mehr Selbstvertrauen

Hätte der Liganeuling seine Angriffe besser ausgeführt, wäre gar ein Sieg möglich gewesen. Nach dem Motto «lieber einen Punkt gewonnen als verloren» musste das Team mit dem 0:0 zufrieden sein. FCRJ-Coach Urs Meier sagte nach dem Abnützungskampf: «Die Spieler müssen nun ihre Batterien aufladen, denn in Aarau wird es nicht einfach.» Der FCA habe sich schliesslich in den letzten Wochen gleich mit vier Spielern verstärkt, ergänzte er mit Verweis auf die Transfers von Gilles Yapi, Ivan Audino, Norman Peyretti und Gianluca Frontino.

Vor dem heutigen Gastspiel ist Rapperswil-Jonas Selbstvertrauen jedenfalls gross. Meier kündet an: «Meine Mannschaft wird gewillt sein, auch in Aarau zu punkten.» Der FCRJ kann dafür sorgen, dass es dem Baby noch den Schnuller raushaut. Dazu müssen aber die Torchancen genutzt werden.

Erstellt: 22.09.2017, 17:35 Uhr

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