Fussball

Die Adliswiler wollen mehr

In der 2. Liga interregional überwintern die Sihltaler auf Rang 9. Coach Mario Pischedda sieht noch Luft nach oben.

Die Adliswiler bejubeln einen Treffer: In 13 Runden sind ihnen 18 Tore gelungen.

Die Adliswiler bejubeln einen Treffer: In 13 Runden sind ihnen 18 Tore gelungen. Bild: Sabine Rock

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Die Vorrunden-Bilanz des FC Adliswil in der Gruppe 5 der 2. Liga interregional kann sich sehen lassen. Mit drei Siegen und fünf Unentschieden holte das Team in 13 Partien 14 Punkte. Der Vorsprung des Tabellenneunten auf die Abstiegsplätze beträgt fünf Zähler. Damit ist Mario Pischedda zufrieden, der Coach sagt aber: «Es wäre sicher noch mehr drin gelegen, wenn wir die Partien gegen Einsiedeln und Schöftland gewonnen hätten.» Beide Spiele endeten torlos.

Dem Trainer gefällt, dass seine Mannschaft abgesehen von einer Ausnahme mit jedem Gegner auf Augenhöhe mithalten konnte. «Einzig gegen Zofingen haben wir verdient und klar verloren.» 1:4 unterlag der FCA dem Leader auswärts. Jeweils vier Tore kassierten die Sihltaler auch gegen Freienbach (2:4) und Muri (3:4). «Ansonsten haben wir defensiv überzeugt», betont Joel Vegezzi. Der Captain ist erfreut, wie solidarisch die Mannschaft auftrat. «Wir spielen mit viel Herzblut und Teamgeist, das zeichnet uns neben der Leidenschaft für den Fussball aus», sagt er. Mit Rang 9 ist der Mittelfeldspieler ebenfalls zufrieden, mit der Punkteausbeute jedoch weniger. «Unser Abstand nach vorne ist zu gross.» Aufsteiger Lachen/Altendorf liegt bereits acht Zähler vor den Sihltalern auf dem 6. Platz.

Professioneller unterwegs

Im Sommer war das FCA-Kader verstärkt worden. «Die Neuzugänge brachten sehr viel individuelle Qualität», sagt Vegezzi. So habe die Mannschaft in der Breite an Qualität gewonnen. «Unser Kader ist gut besetzt, doch leider haben wir viele Langzeitverletzte zu beklagen», gibt der Captain zu bedenken. Auch den auf diese Saison hin dazugestossenen Goalie Marc Haberstroh, der laut Vegezzi jeweils viel Ruhe ausstrahlt, erwischte es. Ab der sechsten Runde fehlte er aufgrund einer Knorpelverletzung. Nun hoffen alle, dass neben ihm möglichst viele in der Winterpause zurückkehren und dann mit der Mannschaft wieder auf Punktejagd gehen können.

Auch der Staff ist im Sommer aufgewertet worden. «Wir konnten wichtige Personen einbauen und so die Arbeit auf und neben dem Platz professionalisieren», sagt Coach Pischedda. Die gezeigten Leistungen und gewonnen Punkte beweisen, welche Fortschritte der FCA gemacht hat. Doch der Trainer betont: «In der Rückrunde muss es genauso oder sogar noch besser weitergehen.» Die Ausgangslage sei zwar besser als im Vorjahr. «Jedoch müssen wir uns Spiel für Spiel beweisen», so Pischedda. (ddu)

Erstellt: 12.11.2019, 19:04 Uhr

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