Fussball

Der FCZ bleibt in der Marschtabelle

Der FC Zürich hält in der Challenge League neun Punkte Vorsprung auf Neuchâtel Xamax. In Wohlen musste er eine halbe Stunde auf sein erstes Tor warten, aber dann siegte er problemlos 4:1.

Antonio Marchesano jubelt über sein Tor zum 2:0 für den FCZ.

Antonio Marchesano jubelt über sein Tor zum 2:0 für den FCZ. Bild: Keystone

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Im Herbst hatte keine Mannschaft im Letzigrund so hoch verloren wie der FC Wohlen, nämlich 0:4. Und keine hatte gegen den FCZ auf eigenem Platz so hoch verloren wie die Freiämter bei ihrem 0:5 Anfang Oktober. ­Also erstaunte nicht, dass ihr Trainer Francesco Gabriele eine ultradefensive Variante gewählt hatte, um den Zürchern diesmal beizukommen – und nach Möglichkeit die vierte Niederlage im vierten Spiel 2017 zu vermeiden. Deshalb standen im Prinzip neun Mann vor Goalie Flamur Tahiraj, deren Aufgabe es war, zu vertei­digen, dem FCZ keine Räume zu geben. Ganz vorne stand einer, Janko Pacar, bereit, eine allfällige Konterchance zu nutzen.

Diese Besetzung bekämpfte einen FCZ, der – gewiss mit Blick auf den Cupmatch am Donnerstag in Basel – ungewohnt aussah: Ivan Kecojevic und Sangoné Sarr sind ohnehin verletzt; Alain Nef und Oliver Buff blieben auf der Bank, Burim Kukeli stand nicht mal im Aufgebot, ihn vertrat mit Kevin Rüegg ein 18-jähriger Debütant. Dafür spielte erstmals in diesem Jahr Adrian Winter von Beginn weg. In der Tat hatten die Zürcher geraume Zeit Mühe, sich Chancen herauszuspielen – so eifrig, so diszipliniert verteidigten die Wohler. Aber als der FCZ nach einem der raren Angriffe des Gegners einmal die Gelegenheit zum Konter hat, nutzt er sie: Raphael Dwamena, kaum eingewechselt, schiesst aus bester Position, Verteidiger Yannick Schmid wehrt mithilfe der Hand ab – Elfmeter Roberto Rodriguez’, 0:1.

Nur kurze Hoffnung für Wohlen

Auch wenn die Aargauer insgesamt nicht schlecht aussahen, eine halbwegs reelle Erfolgschance hatten sie nach diesem Tor nicht mehr. Nach einer Stunde legte Nils von Niederhäusern, eine der FCZ-Leihgaben im Team Wohlens, mit einem Ballverlust gegen Kay Voser die Basis zum 0:2, das Antonio Marchesano schoss. Gabriele nahm den von Dwamena wiederholt überforderten Alt-FCZler Florian Stahel vom Feld, er brachte auch seinen neuen Skorer Igor Tadic.

Dwamena war gegen den eingewechselten Noah Loosli nicht weniger wirkungsvoll. Aber die unerwartete Abwechslung lie­ferte dann Tadic, der nach einem Pass Miguel Castromans und einem Patzer Cédric Brunners zum 1:2 traf, zum ersten Tor, das je einem des FC Wohlen gegen den FCZ glückte. Doch schon im Gegenzug wars vorbei mit den kurzen Wohler Wohlgefühlen. Sead Hajrovic foulte Winter, der wenig in Erscheinung getreten war – wieder Elfmeter. Den verwertete der als dritter FCZler eingewechselte Moussa Koné, der Sekunden vor Schluss eine letzte Vorarbeit Dwamenas zum 1:4 nutzte.

Der FCZ hatte damit sein Tagwerk getan, nicht sonderlich spektakulär, aber mit der gebotenen Sicherheit. Dwamena empfahl sich beispielsweise für den Match in Basel, wo sicher nicht dieselben elf wie gestern beginnen. Die Wohler aber sind weiterhin die Grasshoppers der Challenge League – 2017 noch punktlos. Immerhin, anders als GC ­haben sie in jedem Spiel brav ein Tor geschossen.

Erstellt: 26.02.2017, 23:24 Uhr

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