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Däne wird neuer Nati-Coach

Die Schweizer Frauen-Fussballnationalmannschaft hat einen neuen Trainer. Er übernimmt die Mannschaft Ende Jahr.

Der Däne Nils Nielsen coacht in Zukunft die Schweizer Fussballerinnen.
Der Däne Nils Nielsen coacht in Zukunft die Schweizer Fussballerinnen.
AP Photo/Ermindo Armino, Keystone

Der SFV hat einen Nachfolger für Nationaltrainerin Martina Voss-Tecklenburg, die in Zukunft die deutsche Nationalmannschaft coachen wird, gefunden. Der Däne Nils Nielsen unterschrieb einen Vertrag als Coach der Frauen-Auswahl.

Der 46-Jährige führte die Auswahl seines Heimatlandes Dänemark vor einem Jahr in den EM-Final. Vor seinen vier Jahren als Nationaltrainer des dänischen Frauen-A-Teams coachte er die U-17- sowie U-19-Männer-Teams von AB Kopenhagen, Aalborg, FC Kopenhagen und Odense. Zuletzt hat er während ein paar Monaten als Assistenztrainer bei der U20-Auswahl von China gearbeitet.

Nielsen, der Macher

«Sein Leistungsausweis im Frauenfussball ist hervorragend, sowohl als Entwickler als auch als Performer», sagt SFV Sportdirektor Laurent Prince und betont vor allem, dass Nielsen ein Team aufbauen könne, Turniererfahrung habe und in entscheidenden Momenten Leistung abrufen könne. Zudem spricht für Nielsen, dass er seine grössten Erfolge mit einem Land feiern konnte, welches in vielerlei Hinsicht mit der Schweiz vergleichbar ist. «Er baute den letztjährigen EM-Finalisten kontinuierlich auf, nachdem viele Leistungsträgerinnen ihren Rücktritt erklärt hatten. Auf dem Weg in den Final schlug Dänemark – mit neun Spielerinnen im Alter von 23 Jahren oder jünger – Teams wie Norwegen, Deutschland oder das aufstrebende Österreich»

Amtsübergabe per Ende Jahr

Nielsen, der neben Dänisch auch Englisch, Deutsch, Schwedisch und Norwegisch spricht, wird das Schweizer Frauen-Nationalteam per 1. Dezember 2018 offiziell von Martina Voss-Tecklenburg übernehmen, und zwar unabhängig davon, ob die Deutsche das Team via Playoff-Spiele noch an die WM-Endrunde 2019 in Frankreich zu führen vermag.

Nach einer bis kurz vor Schluss perfekten Qualifikation verpasste die Schweiz die direkte Qualifikation äusserst knapp. Sie trifft nun am 5. und 9. Oktober 2018 in den Playoff-Halbfinals auf Belgien und danach allenfalls auf die Siegerinnen der Paarung Dänemark – Holland.

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