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Cristiano Ronaldo trifft mit Kunstblut auf der Wange

Die Fussballprofis in Italien spielten mit einem roten Fleck im Gesicht. Dahinter steckt eine Solidaritätsaktion.

Traf gegen SPAL zum 1:0 für Juventus: Cristiano Ronaldo
Traf gegen SPAL zum 1:0 für Juventus: Cristiano Ronaldo
Alessandro Di Marco, Keystone
Der Portugiese spielte mit einem roten Wischer im Gesicht. Dabei handelt es sich um eine Solidaritätsaktion.
Der Portugiese spielte mit einem roten Wischer im Gesicht. Dabei handelt es sich um eine Solidaritätsaktion.
Alessandro Di Marco, Keystone
Auch Valon Behrami setzte ein Zeichen gegen Gewalt gegen Frauen – ebenso wie alle anderen Serie-A-Profis.
Auch Valon Behrami setzte ein Zeichen gegen Gewalt gegen Frauen – ebenso wie alle anderen Serie-A-Profis.
Keystone
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«Nicht eine mehr»: Unter diesem Motto spielten Italiens Fussballer am vergangenen Wochenende. Dabei handelt es sich um eine Solidaritätsaktion anlässlich des internationalen Tages der Vereinten Nationen zur Beseitigung von Gewalt gegen Frauen. Zu diesem Anlass schmieren sich die Profis rote Farbe, roten Lippenstift oder auch Kunstblut ins Gesicht. In sozialen Medien posteten zahlreiche Stars Bilder mit ihrer Bemalung, um auf die Kampagne aufmerksam zu machen.

Damit will auch der Fussball ein Zeichen setzen, denn kommt es fast wöchentlich zu Beziehungsdelikten. Allein im Jahr 2017 wurden 113 Frauen von Ehemännern, Lebenspartnern oder einer anderen männlichen Vertrauensperson getötet. Ausserdem kritisiert die Menschenrechtsorganisation Amnesty International, dass nur acht von 31 Ländern in Europa den Sex ohne Einwilligung als Vergewaltigung definieren.

Deshalb sorgte Cristiano Ronaldos Kunstblut-Wischer bei Juves 2:0-Sieg gegen SPAL Ferrara (Ronaldo traf zum 1:0) im Gesicht für Aufsehen. Schliesslich sieht sich der Portugiese mit einem Vergewaltigungsvorwurf konfrontiert. Die US-Amerikanerin Kathryn Mayorga beschuldigt Ronaldo, sie im Juni 2009 in Las Vegas in einem Hotelzimmer vergewaltigt zu haben. Der «Spiegel» veröffentlichte darauf Dokumente, die den Fussballstar zusätzlich belasten. Für den 33-Jährigen, der entschieden dementiert, gilt nach wie vor die Unschuldsvermutung.

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