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Abstieg besiegelt – Blick nach vorn

Der langjährige Erstligist Stäfa steigt nach acht Jahren in der 2. Liga in der drittletzten Meisterschaftsrunde dieser Saison in die 3. Liga ab. Trotzdem ist die Stimmung auf dem Frohberg nicht betrübt.

Der Anfang vom Ende für Stäfa. Ein harmloser Freistoss von Red Stars Andri Janett rollt in der 20. Minute zum 0:1 über die Linie.
Der Anfang vom Ende für Stäfa. Ein harmloser Freistoss von Red Stars Andri Janett rollt in der 20. Minute zum 0:1 über die Linie.
Sabine Rock

Die Würfel bei Stäfa sind gefallen. Der Abstieg in die 3. Liga ist seit gestern Sonntag offiziell. Die momentan 19 Punkte zwei Runden vor Schluss reichen nicht. Auf den Klassenerhalt hingegen hoffen noch Männedorf (24 Zähler), Wädenswil (28) und Horgen (29). Die beiden linksufrigen Seeclubs müssen zittern, weil in dieser Saison eventuell vier statt drei Teams aus der Gruppe 1 der 2. Liga regional absteigen müssen. Das sportlich unerfreuliche Stäfner Schicksal dagegen ist seit gestern Sonntagnachmittag um 16.48 Uhr besiegelt. Und trotzdem hielt sich die Enttäuschung bei den Rechtsufrigen in Grenzen. Zum einen mussten sie seit Wochen mit diesem Ausgang rechnen. Zum anderen sieht der neue Trainer Urs Fritschi in der aktuellen Situation auch Positives. «Wir haben viele junge eigene Spieler. Die können sich auch in der 3. Liga weiterentwickeln. Zudem erwartet uns mit Meilen, Herrliberg und möglicherweise Küsnacht und Männedorf in der 3. Liga wohl eine Hammergruppe. Das motiviert uns natürlich.»

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