Männedorf

Kein Tor und kein Punkt vor dem Derby

Der Tabellenletzte der Gruppe 1 der 2. Liga regional, Männedorf, verliert zum dritten Mal hintereinander 0:1. Diesmal gegen Seefeld. Am kommenden Sonntag steigt das Derby in Horgen, das in Schlieren 3:6 verlor.

An Angriffselan fehlte es Männedorf, rechts mit Erwin Böhler, gegen Seefeld (mit André Jacob) nicht. Trotzdem wartet der Seeklub seit 285 Spielminuten auf einen eigenen Treffer.

An Angriffselan fehlte es Männedorf, rechts mit Erwin Böhler, gegen Seefeld (mit André Jacob) nicht. Trotzdem wartet der Seeklub seit 285 Spielminuten auf einen eigenen Treffer. Bild: Moritz Hager

Feedback

Tragen Sie mit Hinweisen zu diesem Artikel bei oder melden Sie uns Fehler.

Männedorf gegen Seefeld war eine umkämpfte Partie mit wenigen Torchancen auf beiden Seiten. Sowohl der Seeklub wie auch die Stadtzürcher taten sich mit dem wegen des vielen Regens beschädigten Rasens schwer. Viele Zweikämpfe im Mittelfeld, viele Fehlpässe und Spielanlagen geprägt von weiten Bällen waren das Resultat daraus. Die Entscheidung fiel dann nicht ganz unerwartet nach einem stehenden Ball. Seefeld nickte einen gut getretenen Eckball in der 63. Minute zum siegbringenden 1:0-Treffer ein.

«Wir waren nicht so schlecht, aber der Schiedsrichter hat uns geschadet.» Horgens Trainer Giuseppe Iaquinta nach der 3:6-Niederlage in Schlieren.

Der sehr agile, jedoch oft unglücklich agierende Daniel Di Bella hatte rund 10 Minuten vor Spielschluss noch die grosse Chance auf den nicht unverdienten Ausgleich. Der Offensivspieler drosch jedoch einen Ball aus gut 12 Metern freistehend vor dem Gästetorhüter weit über das Tor. So verbleibt der FC Männedorf nach zuletzt drei 0:1-Niederlagen am Tabellenende und wartet weiter auf den ersten Saisonsieg. Diesen peilt das Team von Trainer Mike Koller nun am kommenden Sonntag beim Zürichseederby in Horgen an.

Verletzungspech in Horgen

Eine unerwartet hohe 3:6-Niederlage setzte es für den Mittelfeldklub Horgen beim Ranglistendritten Schlieren ab. Verletzungspech und ein schlechter Schiedsrichter waren der Grund für die Höhe des Resultats. «Am Freitag zog sich unser Goalie Georgios Marinis im Training eine Zerrung zu», berichtete Horgens Trainer Giuseppe Iaquinta: Dann unterlief Marinis Ersatzmann bereits in der achten Minute ein Eigentor. Was aber noch schlimmer ist: Horgens Ausnahmestürmer Mirco Coduti muss Ende Vorrunde am Knie operiert werden, und deswegen wird er monatelang ausfallen. Iaquinta zur Partie in Schlieren. «Wir waren nicht so schlecht, aber der Schiedsrichter hat uns geschadet.» (red)

Erstellt: 20.10.2019, 22:23 Uhr

Telegramme

Männedorf - Seefeld 0:1 (0:0) und Schlieren - Horgen 6:3 (3:2)


Widenbad. 280 Zuschauer. – Tor: 63. 0:1. – Männedorf: Baggenstos; Djukic, Lakna, Angehrn, Böhler; Noah Maurer; Di Bella, Lamanna (72. Müller), Signer (60. Billeter), Pause (72. Roldan); Willauer. – Bemerkung: 90.+4. Gelb-Rote Karte Noah Maurer (M).
Schlieren - Horgen 6:3 (3:2)
Tore: 8. 1:0. 29. Miskovic (Penalty) 1:1. 32. 2:1. 43. Gurgurovci 2:2. 45.+1. 3:2. 48. 4:2. 61. 5:2. 75. 6:2. 86. Coduti 6:3. – Horgen: Zurbuchen; Bertschinger, Chipra, Ria (20. Graner); Gurgurovci, Pfanner (46. Rusiti), Miskovic (70. Sangatsang), Coelho da Silva; Artiq (72. Gallego), Coduti, Zamlha.

Etwas gesehen, etwas geschehen?

Haben Sie etwas Spannendes gesehen oder gehört?
Schicken Sie uns ihr Bild oder Video per E-Mail an webredaktion@zsz.ch oder informieren Sie uns telefonisch unter der Nummer 044 928 55 82. Mehr...

Inserieren

Anzeigen online aufgeben
Inserate einfach online aufgaben

Kommentare

Blogs

Michèle & Friends Midlife-Crisis? Nehm ich!

Von Kopf bis Fuss Diese Frau erinnert sich an alles

Inserieren

Anzeigen online aufgeben
Inserate einfach online aufgaben