Fussball

Die wichtigen Partien verlor Weesen

Weesen blickt auf eine starke Saison mit nur drei Niederlagen zurück. Der OFV-Zweitligist egalisierte unter dem neuen Trainer Philipp Egli den Punkterekord aus dem Vorjahr. Dennoch reichte es der Mannschaft vom Walensee einmal mehr nicht zum Aufstieg in die 2. Liga interregional.

Weesens Martin Surynek schoss diese Saison drei Tore gegen den FCRJ 2. Hier hat Torhüter Tomislav Vranjes (links) das Nachsehen.

Weesens Martin Surynek schoss diese Saison drei Tore gegen den FCRJ 2. Hier hat Torhüter Tomislav Vranjes (links) das Nachsehen. Bild: Archiv David Baer

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Was dem alten Coach Vaclav Pechoucek in seinen fünf Amtszeiten vergönnt blieb, realisierte auch der auf diese Spielzeit geholte Trainer Philipp Egli vorerst nicht: den Sprung in die nächsthöhere Spielklasse. Die Gasterländer egalisierten allerdings ihren Punkterekord in der 2. Liga (OFV) von der Spielzeit 2016/17. Wieder stehen 47 Zähler auf ihrem Konto. Dies reichte zum 3. Schlussrang hinter Altstätten (50 Punkte) und Gruppensieger Widnau (51).

Die Equipe vom Walensee startete fulminant in die Meisterschaft. Sieben Siege in Folge ­reihte sie aneinander. Die aufkommende Hoffnung, dass es im ersten Jahr unter dem neuen Trainer mit dem Aufstieg klappen könnte, war begründet. «Die Erwartungshaltung wurde nach dem Blitzstart immer grösser», gibt Egli zu. Die Weesner konnten ihren Siegeszug nicht bis zur Winterpause durchziehen und holten in den verbleibenden vier Partien lediglich zwei Zähler.

Auch die Rückrunde begann für die Gasterländer mit einer tollen Serie: Neunmal in Folge blieben sie ohne Niederlage. «Wir spielten einfach zu oft Unentschieden», äussert sich Egli kritisch. Während die Weesner von den Top-3-Mannschaften am wenigsten Nuller einsteckten – drei stehen deren vier von Altstätten und fünf von Widnau gegenüber –, resultier­ten für sie fünf Remis, für Altstätten dagegen lediglich deren zwei und für Aufsteiger Widnau gar keines. «Dazu haben wir alle unsere Niederlagen gegen die direkten Konkurrenten eingezogen», resümiert Egli.

Angriff mit gefestigtem Team

Überhaupt nicht zufrieden ist der Trainer mit den 112 Strafpunkten, die sein Team gesammelt hat. «Das gefällt mir überhaupt nicht.» Letzte Saison waren es noch 70 gewesen, vorletzte Spielzeit gar nur 48.

Mit der 1:3-Niederlage, erneut gegen Gruppensieger Widnau, verabschiedeten sich die Aufstiegsträume der Equipe vom Walensee eine Runde vor Schluss. Im Hinblick auf die kommende Saison wollen sich die Weesner nochmals punktuell verbessern und mit einem gefestigten Team auftreten. «So viele Mannschaften sind ja nicht mehr vor uns», witzelt Egli. Vielleicht klappt es dann mit dem lang ersehnten Aufstieg in die 2. Liga interregional.

Abgänge oder Zuzüge sind beim FCW zurzeit noch keine spruchreif. «Wir sind bestrebt, die 1. Mannschaft zusammenzuhalten», betont Egli allerdings. (Zürichsee-Zeitung)

Erstellt: 14.06.2018, 10:12 Uhr

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