Fussball

Der FCRJ fuchst beinahe die Wölfe

Rapperswil-Jona zeigte im Testspiel gegen den VfL Wolfsburg eine überzeugende Leistung. Die Rosenstädter verloren vor toller Kulisse im Grünfeld nur 0:2, kamen nach der Pause dem 1:1 nahe und ernteten Lob vom Trainer des Bundesligisten.

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«Der FCRJ hat es gut gemacht, wir schlecht», so fasste Wolfsburgs Cheftrainer Andries Jonker die zweite Halbzeit zusammen. Nach verhaltenem Start legte der Bundesligist einen Zacken zu und war bis zur Pause klar spielbestimmend. Paul Jaeckel köpfelte in der 7. Minute eine Cornerflanke ins Netz. Danach suchten die Deutschen das 2:0. Doch Rapperswil-Jonas Defensive hielt die prominenten Gegenspieler wie Stürmer Mario Gomez in Schach. Und wenn nicht, glänzte Goalie Diego Yanz. Nach gut 30 Minuten klärte er drei aufeinanderfolgende Schüsse mirakulös.

«Rapperswil-Jona hat eine ordentliche Mannschaft.»Wolfsburg-Coach Andries Jonker

Vier Wechsel zur Pause zeigten beim FCRJ Wirkung. Die Gastgeber spielten frecher nach vorne und ernteten von den 1550 Zuschauern Szenenapplaus. In der 69. Minute traf Enis Ramadani die Latte. Kurz darauf kam Mychell Da Silva Chagas einen Schritt zu spät, als der Wölfe-Keeper Phillip Menzel herauseilte und ausrutschte (72.). Vier Minuten später entschied Riechedly Bazoer mit einem für den nach einer Stunde eingewechselten FCRJ-Goalie Joao Ngongo unhaltbaren Flachschuss die Partie. In der Schlussphase vertändelte Ramadani ein weiteres Mal eine gute Abschlussmöglichkeit.

«Sind auf gutem Weg»

Wolfsburg-Coach Jonker stellte den Rosenstädtern ein gutes Zeugnis aus: «Rapperswil-Jona hat eine ordentliche Mannschaft.» Sie habe jedoch in der ersten Halbzeit Mühe mit der Tempoerhöhung seines Teams bekundet. «Der Gegner konnte sich mit dem 0:1 zur Pause glücklich schätzen», ergänzte der Holländer.

Urs Meier zeigte sich zufrieden mit dem Auftritt seiner Equipe. «Insgesamt war es ein beherzter, mutiger Auftritt», sagte der FCRJ-Trainer. «Wir haben versucht, den hochdotierten Gegner in Schach zu halten.» Das ist den St. Gallern gut gelungen. «Die Automatismen kommen langsam und das Spiel zeigte, dass wir auf gutem Weg sind», fügte Meier an. Sportdirektor Stefan Flühmann wertete die Leistung der Rosenstädter als Erfolg. «Und die Atmosphäre im Stadion war wie erwartet – es war halt nicht der BVB (wie 2014 vor 2800 Zuschauern; Red.), sondern Wolfsburg zu Gast.» Der Aufwand für diese besondere Begegnung habe sich aber alleweil gelohnt, betonte Flühmann abschliessend. (Zürichsee-Zeitung)

Erstellt: 12.07.2017, 08:11 Uhr

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