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Emotionaler Abschied: «Das alles wurde mir fast zu viel»

Beni Thurnheer moderierte gestern sein letztes «Sportpanorama». Es war ein emotionaler Abschied – aber noch kein endgültiger. «Beni national» bleibt dem Publikum noch ein wenig erhalten.

Kämpfte mit den Tränen: Beni Thurnheer bei der Verabschiedung vom Publikum während der Moderation seines letzten «Sportpanoramas» gestern Abend.
Kämpfte mit den Tränen: Beni Thurnheer bei der Verabschiedung vom Publikum während der Moderation seines letzten «Sportpanoramas» gestern Abend.
Screenshot SRF

Gestern Abend hiess es – wieder einmal – Abschied nehmen von Beni Thurnheer. Der 65-jährige Seuzacher moderierte zum letzten Mal die Sendung «Sportpanorama» im Schweizer Fernsehen. Die Sportredaktion nutzte den Augenblick, um eine «Beni-national-Retrospektive» zu zeigen mit Höhepunkten (zum Beispiel ein Auftritt als Dudelsack-Spieler in einer Sendung mit dem Fussball-Nationalteam) und Tiefpunkten (sein Black-out im Interview mit Kickboxer Andy Hug, als er völlig den Faden verlor).

Gruss von Roger Federer

Sogar Tennis-Star Roger Federer wünschte Thurnheer per Video alles Gute. Als ihn dann auch noch das Publikum mit einer Standing Ovation ehrte, hatte der Moderator sichtlich mit den Tränen zu kämpfen. Er bedankte sich bei seinem Arbeitgeber, übrigens dem einzigen, bei dem er je angestellt war. «Das alles wurde mir fast zu viel», sagt der Jetzt-schon-fast-ganz-Pensionär am Morgen nach dem Abschied. «Als Federer eingespielt wurde dachte ich: Das gibt’s ja gar nicht.»

Noch an Olympia in Rio

Thrunheer hat 34 Jahre lang das Sportpanorama moderiert. Er geht schrittweise in Rente: Vor einem Jahr kommentierte er mit dem WM-Final sein letztes Live-Fussballspiel. Auch jetzt bleibt er dem Fernsehpublikum doch noch ein bisschen erhalten: Er kommentiert weiterhin einzelne Sportarten, so zum Beispiel das Kunstturnen an den Olympischen Spielen in Rio de Janeiro 2016.

«Ich geniesse es, dass ich nun mehr Zeit habe», sagt Beni Thurnheer zu seinem sanften Abschied. Zum Beispiel um ab und zu ein Spiel des FCW auf der Schützenwiese anzuschauen. Er steht dort – wie er sagt – in der «Bierkurve light», nahe des Strafraums auf der Gegentribüne. Mehr Zeit hat er auch, um seine Kolumne im «Landboten» zu schreiben, denn im Team der Autorinnen und Autoren, die jeweils die samstäglichen «Tribünen» auf Seite 2 schreiben, geht Beni Thrunheer noch lange nicht in Pension.

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