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Zwei Shorthander und ein frühes Tor

Davos schlägt Ambri dank drei Toren innerhalb von 145 Sekunden 4:2. Zwei der Treffer für die Davoser fallen in Unterzahl, das erste Tor nach neun Sekunden.

Nach zwei Niederlagen in Folge findet Davos gegen Ambri auf die Siegesstrasse zurück.
Nach zwei Niederlagen in Folge findet Davos gegen Ambri auf die Siegesstrasse zurück.
Gian Ehrenzeller, Keystone
Nach nur 9 Sekunden bezwingt der Davoser Broc Little Benjamin Conz.
Nach nur 9 Sekunden bezwingt der Davoser Broc Little Benjamin Conz.
Gian Ehrenzeller, Keystone
In der Folge wird Ambri stärker und geht in Führung. Doch dank drei Toren innerhalb von 145 Sekunden - zwei davon in Unterzahl - dreht das Team von Arno Del Curto die Partie kurz vor Schluss.
In der Folge wird Ambri stärker und geht in Führung. Doch dank drei Toren innerhalb von 145 Sekunden - zwei davon in Unterzahl - dreht das Team von Arno Del Curto die Partie kurz vor Schluss.
Gian Ehrenzeller, Keystone
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Der HC Davos findet in der National League nach zwei Niederlagen zum Erfolg zurück. Dank drei Toren innert 145 Sekunden resultiert gegen Ambri ein 4:2-Heimsieg.

Ein Blitzstart und ein Schlussspurt reichten den minimalistischen Davosern zum Pflichtsieg. Die Bündner lagen gegen Ambri-Piotta bis zur 51. Minute mit 1:2 zurück und siegten noch mit 4:2. Dazwischen lag aus Sicht der Gastgeber primär Leerlauf. 27:13 für Ambri lautete das Schussverhältnis nach 40 Minuten. Die Gäste nützten aber zuerst die Chancen nicht und gaben die Partie am Ende mit einem Mann mehr auf dem Eis aus der Hand.

Ein Tor für die Geschichte

Für den Blitzstart sorgte der Amerikaner Broc Little (29) mit dem 1:0 nach bloss neun Sekunden. Seit 33 Jahren werden im Schweizer Hockey Statistiken geführt. Nur fünfmal fiel das erste Tor noch schneller. Peter Jaks (Ambri) 1992 und Ken Yaremchuk (Davos) 1998 trafen nach jeweils nur sechs Sekunden.

Auf das Davoser 1:0 folgten 49 Minuten, in denen primär Ambri-Piotta dominierte. Dominic Zwerger und Marco Müller brachten die Gäste in Führung. Als der HCD jedoch zum Schlussspurt ansetzte, war es um Ambri geschehen. Magnus Nygren, Gregory Sciaroni und Samuel Walser erzielten binnen 145 Sekunden die Goals vom 1:2 zum 4:2. Das 2:2 gelang Davos in Überzahl; beim 3:2 und 4:2 innerhalb von 47 Sekunden spielte der HCD sogar in Unterzahl.

Schon zum zweiten Mal in diesem Jahr erzielte Davos während einer eigenen Strafe zwei Shorthander. Am 13. Januar war genau das dem Team von Arno Del Curto schon gegen Bern gelungen.

Davos - Ambri-Piotta 4:2 (1:1, 0:1, 3:0) 4409 Zuschauer. - SR Nikolic/Wehrli (AUT/SUI), Castelli/Kovacs. Tore: 1. (0:09) Little (Ambühl, Wieser) 1:0. 15. Zwerger (Emmerton, Taffe/Ausschluss Barandun) 1:1. 39. Müller 1:2. 51. Nygren (Du Bois, Ambühl/Ausschluss Jelovac) 2:2. 52. (51:43) Sciaroni, Nygren/Ausschluss Ambühl!) 3:2. 53. (52:30) Walser (Jung/Ausschluss Ambühl!) 4:2. Strafen: je 5mal 2 Minuten. - PostFinance-Topskorer: Ambühl; D'Agostini. Davos: Senn; Du Bois, Forrer; Jung, Nygren; Barandun, Paschoud; Grossniklaus, Kindschi; Wieser, Ambühl, Little; Sciaroni, Walser, Egli; Simion, Kousal, Jörg; Aeschlimann, Frehner, Eggenberger. Ambri-Piotta: Conz; Plastino, Zgraggen; Fora, Pinana; Jelovac, Ngoy; Collenberg; D'Agostini, Emmerton, Zwerger; Lauper, Taffe, Berthon; Lhotak, Müller, Monnet; Trisconi, Kostner, Bianchi; Incir. Bemerkungen: Davos ohne Kessler, Lindgren, Schneeberger, Heldner, Corvi und Wieser, Ambri-Piotta ohne Gautschi und Stucki (alle verletzt). - Timeout Ambri-Piotta (49.).

SDA

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