Rapperswil-Jona

«Würde Lakers-Aktien kaufen»

Die Abstiegssaison hat beim Hockeyklub aus Rapperswil-Jona ein tiefes Loch in die Kasse gerissen. Das Eigenkapital ist aufgebraucht.

Der Abstieg hat bei den Rapperswil-Jona Lakers ein tiefes Loch in die Kasse gerissen.

Der Abstieg hat bei den Rapperswil-Jona Lakers ein tiefes Loch in die Kasse gerissen. Bild: Manuela Matt

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Mit mehr als einem halben Jahr Verspätung wird die Lakers Sport AG am 28. Januar ihre 15. ordentliche Generalversammlung abhalten. Dafür, dass es etwas länger gedauert hat, um das Geschäftsjahr 2014/15 aufzuarbeiten, gibt es verschiedene Gründe. Die zwei wichtigsten: die diversen Abgänge in der Führungscrew (VR-Präsident Lucas H. Schluep, VR Peter Kilchenmann, Geschäftsführer Roger Sigg, Sportchef Harry Rogenmoser) sowie das einmal mehr siebenstellige Defizit.

1,23 Millionen Franken beträgt der Verlust. Und er wäre, wie der Verwaltungsrat im Aktionärsbrief schreibt, noch viel grösser ausgefallen, hätten sich nicht Gönner gnädig gezeigt. Das noch vorhanden gewesene Eigenkapital (1,16 Mio.) sei damit aufgebraucht, heisst es weiter – mit der Folge, dass die Generalversammlung über eine Sanierungsmassnahme in Form eines Kapitalschnitts befinden müsse.

In der Einladung zur GV wird diese Massnahme konkretisiert. Der Nennwert der bestehenden Aktien wird reduziert (von 100 auf 20 Franken), zugleich werden 94 000 neue Papiere (Nennwert 20 Franken) herausgegeben. Die Höhe des Aktienkapitals in der Bilanz bleibt somit in der Summe unverändert (2,35 Mio. Franken), allerdings fliessen neue Mittel zu (mindestens 1,88 Mio.). Dies der Plan, ob er aufgeht, wird sich weisen. Die eine oder andere Diskussion dürfte es zweifellos geben – immerhin müssen sich die bisherigen Aktionäre viel Geld ans Bein streichen. Wohl mit ein Grund, weshalb der VR am 14. Januar eine Infoveranstaltung angesetzt hat.

Heute gegen «Angstgegner»

Einer, der ohne Zögern neue Lakers-Aktien kaufen würde, ist Jeff Tomlinson. «Da sind viele gute Leute am Werk, auch neben dem Eis», begründet der Head- coach augenzwinkernd. Mehr Kopfzerbrechen bereitet ihm der heutige Gegner. La Chaux-de-Fonds, gegen das zwei der bisherigen drei Duelle verloren gingen, sei so was wie ein «Angstgegner». Mühe bereitete den St. Gallern vor allem das Forechecking der Neuenburger. «Sie setzen die Verteidiger enorm unter Druck», erklärt der Deutschkanadier, der deshalb gestern intensiv den ersten Pass üben liess. Gelingt die Umsetzung heute im Match, stehen die Chancen gut, dass die Rosenstädter ihre Serie auf sechs Siege ausbauen. (Zürichsee-Zeitung)

Erstellt: 08.01.2016, 17:11 Uhr

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