Rapperswil-Jona

Vertrauensvotum für SCRJ

Gute Neuigkeiten an der GV der Lakers Sport AG: Die St. Galler Kantonalbank baut ihr Engagement beim NLB-Klub aus.

Ein neues VR-Mitglied:?Präsident Konrad Müller (links) freut sich, künftig auf die Unterstützung von Simon Koenig zählen zu können.

Ein neues VR-Mitglied:?Präsident Konrad Müller (links) freut sich, künftig auf die Unterstützung von Simon Koenig zählen zu können. Bild: Silvano Umberg

Feedback

Tragen Sie mit Hinweisen zu diesem Artikel bei oder melden Sie uns Fehler.

Statt «Diners Club Arena» heisst die Eishalle am Obersee neuerdings «St. Galler Kantonalbank Arena». Das Finanzinstitut erwarb das Namensrecht (von Arena und Pavillon) für mindestens fünf Jahre. Eine Verlängerung um weitere acht Saisons ist vorgesehen, sofern die Stimmbürger von Rapperswil-Jona grünes Licht für die Neugestaltung des Lido-Areals und damit den Bau einer Trainingshalle geben.

Das Geld der SGKB sei zweckgebunden für die Infrastruktur zu verwenden, hielt Geschäftsleitungsmitglied Christian Schmid fest. Das Engagement sei in seiner Dauer einmalig für die SGKB, was als grosses Vertrauen in die Organisation der Lakers zu werten sein. «Und ich hoffe, es ist ein gutes Omen für den SCRJ. Der FC St. Gallen stieg kurz nachdem wir Partner wurden, wieder in die höchste Liga auf.»

Grosses Vertrauen wurde dem neuerdings wieder vierköpfigen Lakers-Verwaltungsrat – neben den Bisherigen Sandro Ruggli, Hans-Ulrich Rihs und Konrad Müller (Präsident) wurde neu Simon Koenig gewählt, ein 42-jähriger Familienvater und Finanzspezialist, wohnhaft in Rapperswil-Jona – auch vonseiten der Aktionäre zuteil. Sie stimmten den aufgrund der Überschuldung dringend nötigen Sanierungsmassnahmen (Kapitalherabsetzung sowie Neuausgabe von vorerst 33 500 neuen Aktien à 20 Franken) zu. Statt 2,35 Millionen wird das Aktienkapital neu 1,2 Millionen Franken betragen.

Das zurückliegende Geschäftsjahr schloss bei einem Bruttoumsatz von 6,28 Millionen mit einem Verlust von 433 892 Franken, damit also rund 200 000 Franken besser als budgetiert. Zusammen mit dem Verlustvortrag resultierte somit ein Bilanzverlust von 2,83 Millionen Franken. (su)

Erstellt: 29.06.2016, 08:37 Uhr

Etwas gesehen, etwas geschehen?

Haben Sie etwas Spannendes gesehen oder gehört?
Schicken Sie uns ihr Bild oder Video per E-Mail an webredaktion@zsz.ch oder informieren Sie uns telefonisch unter der Nummer 044 928 55 82. Mehr...

Inserieren

Anzeigen online aufgeben
Inserate einfach online aufgaben

Kommentare

Abo

Eine für alle. Im Digital-Abo.

Die Zürichsee Zeitung digital ohne Einschränkung nutzen. Für nur CHF 25.- pro Monat. Jetzt abonnieren!