Zum Hauptinhalt springen

SCRJ rutscht auf Rang 4 ab

In der letzten Runde der Qualifikation zeigte sich Rapperswil-Jona in Martigny gegenüber der Blamage am Freitag (2:7 gegen Thurgau) zwar verbessert, verlor aber dennoch 1:4 und rutschte darum noch vom 3. auf den 4. Rang ab. Im Playoff-Viertelfinal kommt es nun zum Duell gegen Olten.

43-mal schossen die Lakers beim 1:4 in Martigny auf Reto Lorys Gehäuse, Reto Schmutz (rechts) traf als Einziger.
43-mal schossen die Lakers beim 1:4 in Martigny auf Reto Lorys Gehäuse, Reto Schmutz (rechts) traf als Einziger.
Archiv Tom Oswald Fotografie

Ihr unterirdischer Auftritt im letz­ten Heimspiel zwei Tage zuvor hatte die Vermutung nahe­gelegt, die Lakers wollten ihren 3. Platz in der Tabelle gar nicht wirklich verteidigen. Nach dem Spiel in Martigny waren solche Gedanken nicht mehr angebracht – wenngleich die Rosenstädter erneut verloren und so doch noch um die Viertelfinal-Serie gegen den zuletzt immer besser in Fahrt gekommenen und ihnen jeweils grösste Probleme bereitenden Meister Ajoie herumkamen.

In den ersten zwei, drei Wechseln schienen die St. Galler nicht ganz wach – Tristan Vauclair bestrafte dies umgehend mit dem 1:0 für die Unterwalliser. Danach nah­men die Gäste aber das Heft energisch in die Hand und deckten Red-Ice-Keeper Reto Lory ­alleine bis zur ersten Pause mit 21 Schüssen ein. Rein ging keiner. Auf der Gegenseite baute Red Ice seine Führung kurz vor Drittels­ende mit einem etwas glücklichen Powerplay-Treffer aus.

Grobe individuelle Patzer

Im Mitteldrittel brachte Reto Schmutz die Lakers endlich auf die Anzeigetafel, als er Lory in der nahen Ecke erwischte. Danach lag der Ausgleich in der Luft, doch wollte den Gästen ein zweiter Treffer trotz bester Chancen – in den letzten 140 Sekunden Partie versuchten es die Lakers sogar noch mit einem sechsten Feldspieler anstelle von Goalie Michael Tobler – partout nicht gelingen.

«Mir gefiel die Art, wie wir spielten», sagte SCRJ-Trainer Jeff Tomlinson hinterher. Man habe gesehen, dass sie diese Partie unbedingt gewinnen wollten. Insofern könne er den Spielern keinen Vorwurf machen. Auch wie als Team verteidigt wurde, gefiel Tomlinson. «Wir stellten diesbezüglich einiges um. Das hat funktioniert. Leider unterliefen uns aber einige grobe individuelle Fehler.» Letztere beraubten die Lakers im Schlussdrittel früh der Chance, die Partie eventuell doch noch zu drehen. Mit einem Doppelschlag innert 138 Sekunden machte Martigny bis zur 48. Minute den Sack zu.

Bei ihrem insgesamt sechsten Gastspiel in Martigny seit dem Abstieg in die NLB mussten die Lakers damit erstmals als Verlierer vom Eis. Von den letzten sechs Partien der gestern zu Ende gegangenen Qualifikation gewannen die St. Galler somit nur deren zwei – ein alles anderer als posi­tiver Trend auf die Playoffs hin.

Dieser Artikel wurde automatisch aus unserem alten Redaktionssystem auf unsere neue Website importiert. Falls Sie auf Darstellungsfehler stossen, bitten wir um Verständnis und einen Hinweis: community-feedback@tamedia.ch