Eishockey

SCRJ misslingt Jahresauftakt

Der Jahresabschluss war den Rapperswil-Jona Lakers am Samstag mit einem 6:1-Erfolg in Winterthur noch nach Mass geglückt, am Dienstag unterlagen sie aber zuhause Thurgau in einem verrückten Spiel 5:6.

Der Thurgauer Michael Loosli bezwingt SCRJ-Keeper Melvin Nyffeler zum 1:1 – am Schluss gewinnt sein Team 6:5.

Der Thurgauer Michael Loosli bezwingt SCRJ-Keeper Melvin Nyffeler zum 1:1 – am Schluss gewinnt sein Team 6:5. Bild: Tom Oswald Fotografie

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Die Rosenstädter mussten sich nach der ersten Niederlage im fünften Saisonduell mit den «Leuen» an der eigenen Nase nehmen. Der Beginn war verheissungsvoll: Der Leader der Swiss League dominierte den Tabellensechsten und ging verdient in Führung; Antonio Rizzello verwertete ein schönes Zuspiel Jan Mosimanns im Slot kaltblütig (7.). Gleich danach wurde das Heimteam aber zu fahrig. Die Konsequenz: Bis zur ersten Pause machte Thurgau aus dem 0:1-Rückstand eine 3:1-Führung. Und schon in der ersten Minute des Mittelabschnitts erhöhten die Gäste auf 4:1 – per Shorthander notabene, nachdem Lakers-Stürmer Michael Hügli im Aufbau als hinterster Mann den Puck vertändelt hatte.

Im Anschluss gingen die Rosenstädter konzentrierter zu Werke. Da sie in der Offensive jedoch zu selten dahin gingen, wo es wehtut, sprich in die Zone direkt vor dem Thurgauer Kasten, liess ihr zweiter Treffer lange auf sich warten.

Turbulente Schlussphase

Kurz nach Beginn des Schlussabschnitts war es endlich so weit – und mit dem 2:4 leitete Hügli eine turbulente Schlussphase ein. In der 48. Minute verkürzte Thomas Büsser auf 3:4, nach einem erneuten Scheibenverlust in der Offensivzone zog Thurgau aber wieder davon. Dieses Spiel wiederholte sich wenig später: Zuerst netzte Sven Berger für den SCRJ im Powerplay ein (57.), dann traf HCT-Kanadier Cameron Braes ins leere Tor (59.). Nochmals brachte Hügli die Hoffnung zurück, der Ausgleich gelang den St. Gallern in den verbleibenden 48 Sekunden dann aber nicht mehr.

«Wir haben diese Partie nicht da, sondern in den ersten 21 Minuten verloren», traf Jan Mosimann hinterher bei seiner Analyse den Nagel auf den Kopf. (zsz.ch)

Erstellt: 02.01.2018, 23:28 Uhr

Telegramme

Swiss League

SCRJ Lakers – Thurgau 5:6 (1:3, 0:1, 4:2)

SGKB-Arena. 2628 Zuschauer. SR Erard/Unterfinger, Ambrosetti/Kehrli.
Tore: 7. Rizzello (Mosimann) 1:0. 9. Loosli (Brändli) 1:1. 17. Spiller (Blaser) 1:2. 18. Braes (Descheneau, Wollgast) 1:3. 21. Spiller (Andersons/Ausschluss Neher!) 1:4. 41. (40:12) Hügli 2:4. 48. Büsser (Mosimann, Hügli) 3:4. 55. Brändli (Bahar) 3:5. 57. Berger (Aulin, Rizzello/Ausschluss Parati) 4:5. 59. Braes (Descheneau) 4:6 (ins leere Tor). 60. Hügli (Iglesias 5:6.
Strafen: 3×2 plus 2×5 Minuten (Primeau, Vogel) plus Spieldauer (Primeau, Vogel) gegen die Rapperswil-Jona Lakers, 4×2 plus 2×5 Minuten (El Assaoui, Rattaggi) plus Spieldauer (El Assaoui, Rattaggi) gegen Thurgau.
Rapperswil-Jona Lakers: Nyffeler; Geyer, Berger; Sataric, Maier; Büsser, Iglesias; Profico, Gähler; Mosimann, Mason, Rizzello; Hüsler, Knelsen, Aulin; Hügli, Lindemann, Casutt; Primeau, Vogel, Frei.
Thurgau: Schwendener; Parati, Küng; Wollgast, Seiler; El Assaoui, Blaser; Schnyder, Hänggi; Descheneau, Braes, Arnold; Andersons, Neher, Spiller; Zanzi, Brändli, Loosli; Rattaggi, Bahar, Kellenberger.
Bemerkungen: Rapperswil-Jona Lakers ohne Schmuckli (rekonvaleszent), Brem, Gurtner, Liechti und Schir (alle überzählig); Thurgau ohne Birrer, Brunner, Kindschi, Lenze, Moser und Wildhaber. 56:57 Time-out Rapperswil-Jona Lakers, danach mehrheitlich ohne Torhüter.
Schüsse: 49:21 (14:8, 15:6, 20:7).

Winterthur – SCRJ Lakers 1:6 (0:2, 1:2, 0:2)

Zielbau Arena. 1337 Zuschauer. SR Koch/Weber, Dreyfus/Pitton.
Tore: 9. Berger (Brem) 0:1. 15. Hüsler (Aulin, Knelsen) 0:2. 21. (20:36) Leu (Lamoureux, Wichser/Ausschluss Mason) 1:2. 22. Aulin (Knelsen, Hüsler) 1:3. 32. Iglesias (Berger, Hügli) 1:4. 43. Frei (Vogel, Primeau) 1:5. 48. Casutt (Sataric, Aulin/Ausschluss Zahner) 1:6.
Strafen: 7×2 plus 10 Minuten (Roos) gegen Winterthur, 6×2 Minuten gegen die Rapperswil-Jona Lakers.
Bemerkungen: Rapperswil-Jona Lakers ohne Trainer Jeff Tomlinson (weilte wegen der Geburt seiner Tochter in Düsseldorf), Schmuckli (rekonvaleszent), Maier, Mosimann, Schir und Trudel (alle überzählig).
Schüsse: 36:33 (10:11, 12:14, 14:8).

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