Eishockey

SCRJ macht mit EHCW kurzen Prozess

Mit einer von A bis Z soliden Leistung liessen die Rapperswil-Jona Lakers dem Tabellenvorletzten Winterthur auswärts nicht den Hauch einer Chance. Bereits nach gut 21 Minuten war die Partie entschieden, letztlich siegte der SCRJ 6:0.

<b>Bezeichnend:</b> Scheinbar mühelos umkurvt SCRJ-Topskorer und Doppeltorschütze Dion Knelsen den Winterthurer Ramon Knellwolf.

Bezeichnend: Scheinbar mühelos umkurvt SCRJ-Topskorer und Doppeltorschütze Dion Knelsen den Winterthurer Ramon Knellwolf. Bild: Madeleine Schoder

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Ihr Qualifikationssieg steht seit Dienstag fest, auf die leichte Schulter nehmen die Rosenstädter die verbleibenden Partien vor dem Playoff dennoch nicht. Und wie sich in Winterthur zeigte, lohnt es sich, die Spiele konsequent anzugehen. Als Sven Berger für die Gäste in der 22. Minute auf 3:0 erhöhte, war der Widerstand der Gastgeber früh gebrochen.

In der Folge konnten die Lakers schalten und walten, wie sie wollten, und das, ohne nur annähernd noch an ihr Leistungslimit gehen zu müssen. Quasi im Schongang kamen sie so letztlich zu einem klaren 6:0-Erfolg.

Nur neun Torschüsse zugelassen

Es war der achte Zu-null-Sieg der St. Galler im 43. Meisterschaftsspiel, drei weitere gelangen in den fünf Partien auf dem Weg zum Cuptitel. Einen Shutout konnte Kevin Liechti verbuchen, gar neunmal ohne Gegentreffer (inklusive Cup) blieb Melvin Nyffeler. Und nie davor hatte Letzterer derart wenig dafür leisten müssen. Lediglich neun Schüsse brachten die Winterthurer in 60 Minuten auf das Gehäuse des 23-jährigen Keepers, der damit seine ausgezeichneten Statistiken weiter nach oben schraubte.

Auch einige Teamkollegen von Nyffeler nutzten die zu Beginn hohe Fehlerquote und dann die geringe Gegenwehr der Gastgeber, um ihre Werte zu steigern. So rückte der Kanadier Dion Knelsen dank seiner Treffer 26 und 27 (5:0/40., 6:0/53.) bis auf zwei Einschüsse an La Chaux-de-Fonds' Liga-Toptorjäger Dominic Forget heran oder schloss Steve Mason mit seinem zweiten Shorthander (17./2:0) zum in dieser Kategorie führenden Sextett auf.

Den Rhythmus hoch halten

Mason hatte dann auch die Erklärung für den souveränsten Auftritt gegen Winterthur überhaupt parat: «Das Playoff rückt näher. Es geht nun darum, den Rhythmus hoch zu halten, sich ein gutes Gefühl zu erarbeiten und ja keine schlechten Gewohnheiten anzueignen.» Kommende Woche stehen die drei abschliessenden Qualifikationsspiele an. Mit Thurgau (Mittwoch) und Visp (Freitag) reisen zwei Teams an den Obersee, für die es darum geht, das Heimrecht zu verteidigen respektive sich zu erkämpfen. Und am Sonntag kommt es in Langenthal nochmals zum Kräftemessen mit dem Tabellenzweiten und amtierenden B-Meister. «Auch da wollen wir nochmals eine Duftmarke setzen», sagt Mason dazu. (zsz.ch)

Erstellt: 09.02.2018, 23:46 Uhr

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Swiss League

Winterthur - SCRJ Lakers 0:6 (0:2, 0:3, 0:1)
Zielbau-Arena. 935 Zuschauer. SR Boverio/Urban, Cattaneo/Fuchs.
Tore: 8. Casutt (Brem, Lindemann) 0:1. 17. Mason (Ausschluss Ness!) 0:2. 22. Berger (Hügli, Mosimann) 0:3. 32. Hügli (Mosimann, Berger) 0:4. 40. Knelsen (Casutt, Sataric/Ausschluss Lamoureux) 0:5. 53. Knelsen (Morin, Rizzello) 0:6.
Strafen: 2×2 Minuten gegen Winterthur, 4×2 Minuten gegen die Rapperswil-Jona Lakers.
Winterthur: Seifert; Roos, Keller; Blatter, Weber; Leu, Kobach; Knellwolf, Zagrapan, Ranov; Staiger, Lamoureux, Wieser; Bader, Wichser, Hartmann; Devaja, Zahner, Busovsky.
Rapperswil-Jona Lakers: Nyffeler; Gähler, Geyer; Gurtner, Berger; Büsser, Profico; Maier, Sataric; Morin, Knelsen, Rizzello; Brem, Lindemann, Casutt; Mosimann, Mason, Hügli; Primeau, Ness, Vogel.
Bemerkungen: Winterthur ohne Bozon, Homberger, Jonski, Lehmann und Molina (alle verletzt); Rapperswil-Jona Lakers ohne Rochow, Schmuckli (beide verletzt), Aulin, Frei, Hüsler, Iglesias und Schir (alle überzählig). Reto Kobach vor Anpfiff für 900. Spiel in der Nationalliga geehrt. 6. Pfostenschuss Berger.
Schüsse: 9:44 (4:15, 3:21, 2:8).

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