Eishockey

SCK mit Messer am Hals

Küsnacht hat auch im zweiten Spiel der Halbfinal-Serie gegen den favorisierten SC Rheintal das Nachsehen – diesmal klar.

Glück für SCK-Keeper Dominic Wullschleger: In dieser Szene fliegt der Puck an die Torlatte, neunmal fand er im zweiten Halbfinal-Spiel gegen Rheintal aber den Weg ins Tor – wobei bei den ersten vier Gegentreffern noch Marc Mader im Küsnachter Kasten gestanden hatte.

Glück für SCK-Keeper Dominic Wullschleger: In dieser Szene fliegt der Puck an die Torlatte, neunmal fand er im zweiten Halbfinal-Spiel gegen Rheintal aber den Weg ins Tor – wobei bei den ersten vier Gegentreffern noch Marc Mader im Küsnachter Kasten gestanden hatte. Bild: Michael Trost

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Dass sie die erste Partie auswärts nach hartem Kampf nur knapp 4:5 verloren hatten, machte den Küsnachtern Mut im Hinblick auf das zweite Duell. Der erste Heimsieg im laufenden Playoff sollte Tatsache werden.

Bereits nach drei Minuten ­erfuhr dieses Unterfangen je-doch einen ersten Dämpfer, und Rheintal ging 1:0 in Front. Und es ging im gleichen Stil weiter: Nach sieben Minuten stand es 2:0, nach zehn bereits 3:0 für die Gäste. Und als wenig später gar das 0:4 fiel, hatte SCK-Goalie Mader genug und überliess das Gehäuse seinem Kollegen Wullschleger. Auch dieser blieb nicht lange ­unbezwungen, sodass das erste Drittel klar 5:0 an die Gäste ging.

Das Spiel war damit gelaufen, und die St. Galler schalteten einen Gang zurück. Dennoch erhöhten sie das Skore auf 6:0. Erst Ende des zweiten Abschnitts traf auch der SCK ein erstes Mal. Schärer war der Torschütze. Und gleich nach der zweiten Pause doppelte Wüst nach. Das war es aber bereits wieder für den SCK. Rheintal kannte keine Gnade und erhöhte das Skore bis Spielende auf 9:2.

Fortsetzung heute in Widnau

Der SC Küsnacht liegt in der Best-of-5-Serie nun mit 0:2 Siegen im Hintertreffen und hat das Messer am Hals. Dass der haushohe ­Favorit aus dem St. Galler Rheintal noch zu packen sein wird, ist beinahe ein Ding der Unmöglichkeit, hat doch das Team mittlerweile 26 Siege aneinandergereiht. Nichtsdestotrotz werden die Küsnachter heute Dienstagin Widnau nochmals alles geben und versuchen, um die Saison zumindest um ein weiteres Spiel zu verlängern. (red)

Erstellt: 13.03.2018, 14:59 Uhr

2. Liga, Playoff-½-Final

Küsnacht - Rheintal 2:9 (0:5, 1:1, 1:3)

KEK. 265 Zuschauer. SR Buff/Kaufmann. – ­Tore: 4. Obrist (Manser) 0:1. 8. Obrist (Ströhle/Ausschluss Fischer) 0:2. 10. Sabanovic (Breitenmoser, Sutter) 0:3. 13. Engler (Breitenmoser) 0:4. 16. Obrist (Engler/Ausschluss Simon) 0:5. 23. Moser (Sutter, Diener) 0:6. 38. Schärer (Peter) 1:6. 40. Wüst (Gander) 2:6. 45. S. Bartholet (Binder) 2:7. 52. Diener (D. ­Holenstein) 2:8. 59. Paul 2:9. – Strafen: 6×2 Minuten gegen Küsnacht, 3×2 Minuten gegen Rheintal. – Küsnacht: Mader (13. Wullschleger); Peter, Nicolay; Wollgast, Molina; ­Fischer, Simon. Von Känel, Gander, Wüst; Häusermann, Zimmermann, Bischof; Schärer, Wehrle, Kunz; Mokry.

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