Rapperswil-Jona

Premiere gegen das vom Ex-Lakers-Captain geführte Team

Erstmals wird heute Michael Tobler vor eigenem Anhang im Lakers-Tor stehen. Zu Gast ist sein Ex-Klub Olten, bei dem der langjährige SCRJ-Stürmer Stefan Hürlimann Captain ist.

Michael Tobler (hier eine Aufnahme der letzten Saison) wird heute das Tor der Lakers hüten.

Michael Tobler (hier eine Aufnahme der letzten Saison) wird heute das Tor der Lakers hüten. Bild: Keystone

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Dass es zu dieser speziellen Konstellation kommt, ist Zufall. Soweit hatte Rapperswil-Jonas Trainer Jeff Tomlinson nicht vorausgedacht, als er sich dazu entschloss, beim Saisonstart auf Melvin Nyffeler zu setzen, mit dem sich Michael Tobler die Torhüterposition bei den Lakers in dieser Saison teilt. Seither wechseln sich die Goalies stets ab. Dies wird laut dem kanadischen Headcoach solange so bleiben, bis sich eine klare Nummer 1 herauskristallisiert.

Das war bisher nicht der Fall – in positivem Sinn: Denn beide spielten hervorragend und führen die Torhüterstatistik der National League B mit der exakt gleichen, excellenten Abwehrquote von 94,74 Prozent an. Deshalb wird Tomlinson an der bisherigen Praxis nichts ändern, was bedeutet, dass Tobler heute das Tor hüten darf.

Auf sich selber schauen

Weil im Kalender der Rosenstädter erstmals in dieser Saison zwei Heimspiele aufeinanderfolgen, wird es der erste Einsatz des 30-Jährigen vor eigenem Anhang sein. Die bisherigen zwei Partien, die Tobler bestritt, fanden in La Chaux-de-Fonds (4:1-Erfolg) und Langenthal (2:3-Niederlage) statt. «Dass der Gegner bei meiner Heimspielpremiere ausgerechnet Olten heisst, gibt dem Ganzen eine spezielle Note», sagt Tobler. Nach vier gemeinsamen Saisons kenne er die Oltner Spieler – und auch ihre Eigenheiten – natürlich sehr gut. «Sie meine Stärken und Schwächen allerdings auch.» Wer im Vorteil sei, werde sich zeigen.

So oder so gebe es ein schwieriges Spiel, prophezeit Tobler. «Olten vefügt über eine starke, eingespielte Truppe mit einem guten Mix aus Jungen und Routiniers.» Zu sehr auf den Gegner schauen sollten die Lakers jedoch nicht, sondern vielmehr auf sich selbst, fordert der in Schmerikon aufgewachsene Torhüter, der bereits in den Saisons 2004/05 und 05/06 für den Obersee-Klub aufgelaufen war – damals noch in der höchsten Liga, als zweiter Goalie neben Marco Streit.

Hürlimann freut sich

Einer von Toblers Teamkollegen damals war Stefan Hürlimann. Dieser blieb den Lakers mit Ausnahme der Saison 09/10, als er für Genf-Servette spielte, stets treu – bis er diesen Frühling, als amtierender Captain, ausgemustert wurde. Heute kehrt der 30-jährige Stürmer mit dem EHC Olten, bei dem er für drei Jahre unterschrieben hat, an den Obersee zurück. Wieder mit dem «C» auf der Brust. «Dass ich als Team-Neuling sogleich zum Captain gewählt wurde, ehrt mich natürlich», sagt Hürlimann. Auf das Duell mit seinem Ex-Klub – vor den Augen vieler Freude und der Eltern – freut er sich: «Ich denke, es gibt ein spannendes Spiel. Wir haben ein super Team, auch wenn wir das bisher noch nicht wirklich zeigen konnten. Und die Lakers befinden sich ja auch wieder auf gutem Weg.» (Zürichsee-Zeitung)

Erstellt: 25.09.2015, 12:16 Uhr

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