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Niederlagen für ZSC und Kloten

Das war kein guter Abend für die NLA-Vereine aus Zürich und Kloten: Der ZSC verlor in Lausanne 2:6, Kloten in Langnau 1:4.

Die ZSC Lions erlebten ein Wochenende der krassen Gegensätze: Am Freitag bezwangen sie den EV Zug im ersten Spitzenspiel gleiche 7:1, 24 Stunden später unterlagen sie in Lausanne gleich 2:6. Zum ersten Mal seit beinahe drei Jahren gab es in einem Duell dieser zwei Teams wieder mal viele Tore. Am 18. März 2014 hatten die ZSC Lions im Playoff-Viertelfinal in Lausanne 7:1 gewonnen.

Gestern hatten sie das schlechtere Ende auf ihrer Seite. Weil der beste Spieler für Lausanne unterwegs war: Der Kanadier Dustin Jeffrey erzielte drei Treffer. Die Zürcher gerieten früh in Rückstand, sie glichen nach sechs Minuten durch Kenins aus. Aber dann schlugen die Lausanner im Mitteldrittel mit einem Powerplaytreffer zu - und nicht einmal zwei Minuten später liess Lukas Flüeler einen haltbaren Schuss zum 3:1 für die Waadtländer passieren. Im Sclussabschnitt traf Sjögren in Unterzahl nur den Pfosten, statt nur noch 3:2 hiess es kurz darauf 4:1, Jeffrey nützte einen Abpraller Flüelers. Als Zürich in einem Powerplay den Goalie rausnahm, überraschte das vor allem die ZSC-Spieler, die den Puck sofort verloren - Jeffrey traf ins leere Tor, wie kurz vor Ende auch noch Schelling.

Der EHC Kloten rutscht immer tiefer, die Playoff-Träume sind bald nur noch Schäume. In Langnau führte er zwar durch einen Treffer Hollensteins, am Ende aber unterlag er 1:4. Im vierten Saisonmatch gegen Langnau war das die dritte Niederlage. Immer noch mit nur knapp zwei Ausländern unterwegs, war die Mannschaft ein weiteres Mal ohne Chance. Die Möglichkeiten, dass sie bis zum Tabellenende durchgereicht wird, sind einiges grösser, als dass die Playoffs noch möglich sind. Dass Kloten noch immer keinen Ersatz für Tommi Santala angestellt hat, ist schlicht unverständlich.

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