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Martigny bleibt für SCRJ ein gutes Pflaster

Auch ihr fünftes Gastspiel im Forum d’Octodure seit dem Abstieg, das erste in dieser Saison, gestalteten die Rapperswil-Jona Lakers siegreich – und eroberten damit Rang 3 von Martigny zurück.

Ein harter Hund: In der Startphase von einem Schuss im Gesicht getroffen, kehrte Corsin Casutt (rechts, hier in einem Spiel gegen Olten) nach kurzer Verarztung im Mitteldrittel aufs Eis zurück und avancierte zum grossen Helden beim 5:3-Erfolg der Lakers in Martigny.
Ein harter Hund: In der Startphase von einem Schuss im Gesicht getroffen, kehrte Corsin Casutt (rechts, hier in einem Spiel gegen Olten) nach kurzer Verarztung im Mitteldrittel aufs Eis zurück und avancierte zum grossen Helden beim 5:3-Erfolg der Lakers in Martigny.
Archiv Tom Oswald Fotografie

Die gestrige Partie in Martigny erinnerte stark an jene beiden im vergangenen März im Rahmen des Playoff-Halbfinals zwischen diesen beiden Teams (den die Lakers auf schnellstem Weg, sprich mit 4:0 Siegen für sich entschieden). Die Unterwalliser erkämpften sich ein Übergewicht, wussten daraus aber zu wenig Profit zu schlagen – nicht zuletzt wegen des stark aufspielenden SCRJ-Goalies Melvin Nyffeler.

Der gefeierte Held aufseiten der St. Galler war gestern aber Corsin Casutt. In der 7. Minute wurde der produktivste Schweizer des Teams von einem Schuss seines Sturmpartners Dion Knelsen mitten im Gesicht getroffen und musste vorzeitig in die Kabine. Dort wurde seine Lippe innen wie aussen mit einigen Stichen genäht – ohne Betäubung notabene. Mit Vollvisier und neuem Leibchen kehrte Casutt im Mitteldrittel aufs Eis zurück und trug in der Folge massgeblich zum 5:3-Erfolg seines Teams bei. Bei Jared Aulins 3:2, der erstmaligen Führung der St. Galler, liess er sich einen Assist gutschreiben (46.), das 4:2 erzielte er dann gleich selber (55.).

Geyers wichtiges 2:2

Den Impuls zu dieser Wende hatte Cyrill Geyer 34 Sekunden nach Beginn des Schlussdrittels gegeben, als er mit einem eher harmlos scheinenden Distanzschuss Red-Ice-Keeper Reto Lory erwischte.

Das 2:2 war darum so wichtig, weil das Momentum nach dem zweiten Drittel aufseiten der Unterwalliser gelegen hatte. Red Ice, die statistisch stärkste Heimmannschaft der laufenden Saison, war zu Beginn – wohl auch begünstigt durch die verspätete Ankunft der Lakers – klar überlegen und ging verdientermassen in Führung. Im Mitteldrittel beantworteten die Gast­geber dann zwar den eher glück­lichen Ausgleich, erzielt durch den wiedergenesenen Lakers-Captain Antonio Rizzello, nur 26 Sekunden später mit dem 2:1, machten insgesamt aber zu wenig aus ihren (Gross-)Chancen, liessen unter anderem 41 Sekunden doppelte Überzahl sowie einen Solovorstoss ungenutzt. Dies rächte sich im Schlussabschnitt.

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