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Leicht positive Schweizer Bilanz

Von den sechs Schweizer Teams gewannen drei die Hinspiele in den 1/16tel-Finals der Champions League: Die ZSC Lions, der SC Bern und Lugano siegten 4:1. Lugano und Zug verloren deutlich, Fribourg-Gottéron erkämpfte sich ein 1:1.

Eines der siegreichen Schweizer Teams: Grégory Hofmann (15) und Topscorer Damien Brunner jubeln für den HC Lugano.
Eines der siegreichen Schweizer Teams: Grégory Hofmann (15) und Topscorer Damien Brunner jubeln für den HC Lugano.
Keystone

In den Kampf um Platz 2 im Ranking, der für die nächste Saison der Schweiz fünf Startplätze in der Champions Hockey League bringen würde, sind nicht alle NLA-Klubs erfolgreich eingestiegen. Aber mit den ZSC Lions und dem SC Bern, die in Wolfsburg respektive Salzburg 4:1 gewannen, sind zwei Mannschaften auf sehr gutem Weg in die Achtelfinals.

Der HC Lugano reist in einer Woche mit einem 4:1-Vorsprung zum Rückspiel nach Pilsen. Fribourg-Gottéron erarbeitete sich mit dem 1:1 in Kosice eine gute Ausgangslage. Der EV Zug machte bei der 0:4-Niederlage in Berlin gegen die Eisbären keine Werbung für die NLA, in Davos sahen die knapp 3000 Zuschauer zwar keinen Sieg ihres HCD, bei der 4:7-Niederlage gegen Linköping dafür elf Tore. Die Bündner, die vor einem Jahr dem Final ganz nahe waren, müssen sich in dieser Saison wohl an andern Zielen orientieren.

Ungefährdete Zürcher

Die ZSC Lions, die in Wolfsburg auf ihren ehemaligen Teamkollegen Kris Foucault trafen, starteten gegen die Grizzlys stark und führten schon nach 79 Sekunden 1:0. Luca Cunti gelang der glück­liche Treffer. Noch im ersten Drittel verwertete Mattias Sjö­gren ein perfektes Zuspiel Severin Blindenbachers. Nur 13 Sekunden nach dem Anschlusstreffer des DEL-Teams traf Robert Nilsson zum 3:1. Patrik Bärtschi sorgte für das Schlussresultat. Das Erstaunlichste am Auftritt der Zürcher: Zwei ihrer vier Treffer erzielten sie in Überzahl. In der Meisterschaft sind sie in elf Partien auf drei Powerplaytore gekommen.

Der SC Bern führte in Salzburg durch Treffer von Noreau, Arcobello, Blum und Plüss 4:0. Den Österreichern gelang erst in der letzten Minute der Ehrentreffer gegen einen Leonardo Genoni, der während 60 Minuten beeindruckend sicher gehalten hatte.

Der HC Lugano lockte über 4700 Zuschauer in die Resega zum Vergleich gegen Pilsen. Die Tessiner waren den Tschechen in allen Belangen überlegen. Grégory Hofmann erwies sich mit einem Tor und einem Assist als der beste Skorer. Im Tor gab Elvis Merzlikins nach längerer Verletzungspause ein sehr gelungenes Comeback.

In Davos sahen die Zuschauer ein offensives oder – je nach Blickwinkel – «wildes» Spiel mit 37 Davoser Torschüssen und 34 des SHL-Teams aus Linköping. In Sachen Effizienz waren die Schweden um einiges besser und abgeklärter als die Bündner. Broc Little kam auf drei Skorerpunkte für Linköping, Davos erzielte einen Treffer in Unterzahl.

Titelverteidiger verlor in Minsk

Roman Cervenka schoss aus relativ spitzem Winkel für Fribourg den Ausgleich in Kosice. Der Tscheche bescherte damit dem neuen Trainer Larry Huras das erste Erfolgserlebnis.

Titelverteidiger Göteborg geriet in Minsk gegen die Weissrussen 1:3 in Rückstand. Topskorer Corey Wellman sorgte mit dem 2:3 für eine lösbare Aufgabe der Schweden im Rückspiel.

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