Eishockey

Lakers stoppen Martigny

Nach acht Siegen in Serie musste sich Red Ice einem Stärkeren beugen. Die Rapperswil-Jona Lakers kamen sogar zu einem ungefährdeten 6:2-Sieg. Antonio Rizzello steuerte fünf Skorerpunkte bei.

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Der Hinweis im Matchinserat erinnert mit einem Augenzwinkern an James Bond: «Einen Martigny bitte schön, aber geschüttelt und nicht gerührt.» Geschüttelt ­werden mussten die Unterwalliser – mit der statisch besten Abwehr – nicht einmal. Eine solide Leistung und eine gute Chancenauswertung genügter, um Red Ice auf Distanz zu halten. Dies auch im übertragenen Sinn: Es war ein Spiel ohne viel Körperkontakt.

Beim Heimteam war der Blick insbesondere auf Goalierückkehrer Melvin Nyffeler gerichtet (siehe Kasten). Dieser liess zwar manchen Puck abprallen, doch seine Vorderleute waren stets aufmerksam. Zufrieden war natürlich Trainer Jeff Tomlinson. Sein Fazit: «Die Jungs waren spritzig, sie wollten gewinnen», ehe er ergänzte: «Melvin hat die Ruhe gehabt. Red Ice hatte nämlich mehr Schüsse als wir.»

Vier Schüsse, drei Tore

Nach genau neun Minuten führten die Lakers 3:0. Antonio Rizzello und Luka Hoffmann brauchten jeweils nur den Stock hinzuhalten, Dion Knelsen musste immerhin einen Schuss abgeben. Für Gästehüter Reto Lory, der drei von vier Schüssen passieren lassen musste, aber wenig dagegen ausrichten konnte, war der Arbeitstag damit beendet. Die Walliser, die den Eindruck von Feriengästen am Obersee machten, rappelten sich phasenweise etwas auf. Auf einen Aufschwung nach dem 1:3 durften sie sich aber nur anderthalb Minuten lang freuen. Tim Grossniklaus’ 4:1 nach 16 Minuten war praktisch die Entscheidung.

Der Torreigen setzte danach erst bei halber Spielzeit wieder ein, als Rizzello, Jacob Berglund und Jared Aulin mit einem Verlegenheitsschuss von der blauen Linie das Ergebnis bis zur 34. Minute auf 6:2 stellten. Dabei blieb es, die beiden Mannschaften ­taten sich nicht mehr weh. Antonio Rizzello, «Man of the Match» mit zwei Toren und drei Assists, meinte: «Es hat eine Reaktion nach dem Thurgau-Match am Freitag gebraucht. Heute haben wir Red Ice beim Kaltstart erwischt.» (zsz.ch)

Erstellt: 09.01.2017, 00:46 Uhr

Goaliewechsel

Nyffeler ersetzt Schwendener

Melvin Nyffeler, vergangene Saison mit starken Paraden massgeblich am Qualifikationssieg und Finaleinzug der Lakers beteiligt, ist zurück am Obersee. Die Rosenstädter leihen den 22-jährigen Goalie – am liebsten bis zum Saisonende – vom NLA-Klub Kloten aus. Bei den Zürcher Unterländern hatte Nyffeler zwischenzeitlich den verletzten Luca Boltshauser ersetzt, war seit dessen Rückkehr aber überzählig und deshalb zuletzt an Davos ausgeliehen.
Im Gegenzug wechselt Janick Schwendener, der auf die laufende Saison hin von den SCRJ-Verantwortlichen gegenüber (dem zu teuren?) Nyffeler den Vorzug erhalten hatte, leihweise zu Thurgau, das auf der Torhüterposition aktuell aufgrund von Verletzungen Bedarf hat.
Weitere Details zum Goaliewechsel, insbesondere bezüglich der Dauer der Ausleihen, sollen in den nächsten Tagen folgen.

Telegramm

National League B

SCRJ Lakers – Martigny 6:2 (4:1, 2:1, 0:0)

SGKB-Arena. 2840 Zuschauer. SR Oggier, Altmann/Duarte.
­ Tore: 6. Rizzello (Profico, Aulin) 1:0. 9. Luka Hoffmann (Rizzello, Aulin) 2:0. 9. (9:00) Knelsen (Geyer, Rizzello/Ausschluss Dimitri Malgin) 3:0. 14. Berglund (Merola, Balej/Ausschluss Fabian Maier) 3:1. 16. Grossniklaus (Knelsen) 4:1. 30. Rizzello (Luka Hoffmann, Mason) 5:1. 32. Lachmatow (Berglund/Ausschluss Sorin!) 5:2. 34. Aulin (Rizzello) 6:2.
Strafen: 4x2 Minuten gegen die Rapperswil-Jona Lakers, 7x2 Minuten gegen Red Ice Martigny.
Rapperswil-Jona Lakers: Nyffeler; Geyer, Grossniklaus; Sataric, Maier; Profico, Mason; Guerra; Hofmann, Aulin, Rizzello; Hügli, Knelsen, Casutt; Altorfer, Studer, Schmutz; Sieber, Vogel, Hüsler.
Red Ice Martigny: Lory (9. Aeberhard); Birbaum, Vermeille; L. Zanatta, M. Zanatta; El Assaoui, Girardin; Flyagin, Rexha; Balej, Berglund, Schommer; Krutov, Savary, Zorin; Brem, Malgin, Lakhmatov; M. Merola, Brügger, Fischer.
Bemerkungen: Rapperswil-Jona Lakers ohne Auriemma, Blatter, Brandi, Frei, McGregor, Gurtner, Zanzi (alle verletzt bzw. rekonvaleszent), Bader (überzählig); Martigny ohne Iglesias, Vauclair (beide rekonvaleszent), Currit (Langnau), T. Merola (überzählig). 9. Time-out Martigny. Schüsse: 26:39 (8:10, 10:9, 8:20).

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