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Lakers feiern Halbfinal-Einzug

Rapperswil-Jona kehrte im fünften Spiel der Viertelfinalserie gegen Olten auf die Erfolgsstrasse zurück und machte mit einem 5:2-Heimsieg den Sack zu. Im Halbfinal kommt es ab kommendem Sonntag zum Duell mit La Chaux-de-Fonds.

Nachdem die Rosenstädter am Freitag in Olten erstmals in dieser Serie verloren hatten und beim 0:3 regelrecht dominiert worden waren, konnte man gespannt sein auf die sonntägliche Partie. Die Solothurner begannen stark, profitierten dabei von frühen Strafen der Gastgeber. «Wir wollten unbedingt eine Reaktion zeigen, agierten aber etwas übermotiviert», lieferte Lakers-Verteidiger Leandro Profico hinterher eine mögliche Erklärung für den Fehlstart des Heimteams. Ein solcher war es letztlich, denn Philipp Wüst nutzte den zweiten Ausschluss zum Oltner Führungstreffer.

Die Gäste hätten danach gut nachdoppeln können, liessen die Chancen jedoch aus. «Die Chancenauswertung war generell unser Schwachpunkt in dieser Serie», befand Oltens Trainer Bengt-Ake Gustafsson, wobei der Schwede auch fehlendes Wettkampfglück monierte: «Der Puck lief nicht für uns. Bei den vielen Schüssen hätte es ja auch einmal einen Ablenker geben können. Dies war nicht der Fall.»

Dass dem so war, hatte auch mit der insgesamt guten Abwehrleistung der St. Galler zu tun – und ihrem Goalie. Melvin Nyffeler spielte solider als Oltens Duo, das in zwei der drei Auswärtsspiele sogar ziemlich schlecht aussah. Beim 1:4 in Spiel 3 am vergangenen Dienstag trug Matthias Mischler bei zwei Gegentreffern eine Mitschuld, gestern Dominic Nyffeler sogar bei dreien. Beim – aus Lakers-Sicht sehr wichtigen – Ausgleich kurz vor der ersten Pause liess sich der ältere Bruder des SCRJ-Keepers von Corsin Casutt mit einem «Buebetrickli» erwischen, Proficos 2:1 in Überzahl ermöglichte er mit einem Abpraller nach vorne und beim 5:1 schliesslich, einem Shorthander, konnte er einen Befreiungsschlag von Lakers-Verteidiger Rajan Sataric aus dem gegnerischen Drittel heraus (!) nicht stoppen.

Olten gab sich früh auf

Letzter Fehlgriff war bezeichnend für Oltens Verfassung im Schlussdrittel: Nachdem Verteidiger Simon Barbero in der 43. Minute einen Schuss von Casutt zum 3:1 für die Lakers ins eigene Gehäuse abgelenkt hatte, gaben sich die Solothurner auf. «Ich glaube, wir haben sie bereits im Mitteldrittel mit unserem guten Spiel und dem Führungstreffer gebrochen», befand Profico.

Der 26-jährige Offensivverteidiger, der gestern allerdings die Position des verletzten Ryan McGregor im Sturm übernahm, war sichtlich erleichtert, die Serie schnell beendet zu haben. «Die Resultate der einzelnen Spiele wie auch der Ausgang der Serie täuschen. Es war ein enges Duell, das viel Kraft kostete.» Entsprechend froh ist der Bündner in Diensten der St. Galler, zwei Tage frei zu haben, ehe am Mittwoch die Vorbereitung auf die am Sonntag in La Chaux-de-Fonds startende Halbfinalserie beginnt: «Als Stürmer musst du viel mehr laufen – ich bin total geschlaucht.»

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