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Kanadas Effizienz bricht Schweiz das Genick

Team Canada besiegt die Schweiz im Spengler-Cup-Final und macht den Titel-Hattrick perfekt.

Team Canada bezwingt die Schweizer Nati 3:0 und gewinnt den Spengler Cup 2017.
Team Canada bezwingt die Schweizer Nati 3:0 und gewinnt den Spengler Cup 2017.
Gian Ehrenzeller, Keystone
Pokalübergabe: Captain Noreau übernimmt die Trophäe.
Pokalübergabe: Captain Noreau übernimmt die Trophäe.
Gian Ehrenzeller, Keystone
Schwacher Start: Kanada dominiert die Startphase, die Schweiz lässt sich weit zurückdrängen, findet dann aber schnell doch noch ins Spiel.
Schwacher Start: Kanada dominiert die Startphase, die Schweiz lässt sich weit zurückdrängen, findet dann aber schnell doch noch ins Spiel.
Gian Ehrenzeller, Keystone
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Das Team Canada schliesst mit seinem 15. Sieg am Spengler Cup zu Rekordsieger Davos auf. Im Final setzen sich die Kanadier gegen die Schweizer Nationalmannschaft 3:0 durch.

Die Vorentscheidung fiel Mitte des zweiten Abschnitts. Innerhalb von 237 Sekunden brachten Zach Boychuk und Maxim Noreau das Team Canada 2:0 in Führung. Diese beiden wichtigen Goals fielen in die stärkste Schweizer Phase hinein. Die Schweizer dominierten den zweiten Abschnitt. Sie erspielten sich ein Chancenplus. Aber sie vermochten Kevin Poulin, den mit Abstand stärksten Goalie des Turniers, nicht zu bezwingen. Poulin gelangen beim Shutout im Final 36 Paraden.

Final: Team Canada gewinnt den Spengler Cup. Quelle: SRF

Leistungssteigerung im Mitteldrittel

Eric Blum (21.), Luca Fazzini, Yannick Rathgeb (beide 23.) und Raphael Diaz (26.) besassen nach der ersten Pause die Möglichkeiten, die Schweizer, die die Partie sehr verhalten begonnen hatten, in Führung zu bringen. Diese Leistungssteigerung im zweiten Abschnitt liess die Schweizer überheblich werden. Nach 27 Minuten fehlte plötzlich die defensive Absicherung. Die Kanadier konnten zu viert gegen nur zwei Schweizer Verteidiger jenen Gegenstoss lancieren, aus dem Zach Boychuks Führungstor resultierte. Vier Minuten später führte ein verlorenes Bully vor dem eigenen Tor zum 0:2. Bully-Pass-Goal! Die Kanadier gewannen praktisch alle wichtigen Bullys im Spiel.

Die Schweizer vermochten auf den Rückstand nicht mehr zu reagieren. Nach der offensiven Herrlichkeit gegen die Klubteams aus Riga (6:1), Hämeenlinna (4:0) und Davos (8:3) produzierte die Schweizer Offensive gegen ein anderes Länderteam wieder eine Nullnummer. Trotz der frenetischen Unterstützung der 6300 Zuschauer im ausverkauften Davoser Eispalast kamen die Schweizer nicht mehr in die Nähe der Wende.

Positives Fazit

In der 53. Minute stellte David McIntyre mit dem 3:0 nach einem Schweizer Scheibenverlust vor dem eigenen Tor den kanadischen Sieg - und dritten Titel in Folge - sicher.

Aber die Schweizer gewannen in Davos viel Goodwill zurück. Endlich generierte das Nationalteam wieder einmal neben Titelkämpfen reges Interesse. Am Ende reichte es zwar nicht zum Turniersieg, aber immerhin bei der elften (und wohl vorerst wieder letzten) Teilnahme am Spengler Cup zur besten Klassierung. Bei den ersten zehn Teilnahmen waren die Schweizer nie über Platz 4 hinaus gekommen.

Team Canada - Schweiz 3:0 (0:0, 2:0, 1:0)

Davos. - 6300 Zuschauer (ausverkauft). SR Lemelin/Stricker (USA/SUI), Fluri/Kaderli (SUI). Tore: 28. Boychuk (Noreau, Ebbett) 1:0. 32. Noreau (Bartley, McClement) 2:0. 53. McIntyre (Parenteau) 3:0. Strafen: je 2mal 2 Minuten.Team Canada: Poulin; Noreau, Bartley; Hickey, Goloubef; Schultz, Davies; Petschenig; Raymond, Kelly, Thomas; Hamilton, Boychuk, Ebbett; McClement, Evans, Sikura; McIntyre, Parenteau, Lapierre, D'Agostini.Schweiz: Genoni; Geering, Diaz; Schlumpf, Blum; Fora, Genazzi; Rathgeb, Kreis; Cunti, Hofmann, Brunner; Herzog, Richard, Martschini; Fazzini, Rod, Vermin; Schäppi, Bodenmann, Scherwey.Bemerkungen: Schweiz ohne Boltshauser (Ersatztorhüter), Praplan, Sutter, Suter, Hollenstein (alle überzählig). - 5. Pfostenschuss Thomas. 59. Timeout Schweiz.

SDA/fsc

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