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Die Lions lassen zu wünschen übrig

Die GCK Lions haben ihr letztes Heimspiel in der Qualifikationsrunde der Swiss League gegen Langenthal 2:4 verloren.

Leonardo Fuhrer war mit seinen zwei Toren der beste GCK-Spieler.
Leonardo Fuhrer war mit seinen zwei Toren der beste GCK-Spieler.
Archiv ZSZ

Ein Drittel lang waren die Gastgeber vor 180 Zuschauerinnen und Zuschauern in der Küsnachter KEK ebenbürtig, aber da führte Langenthal schon 3:1. Am Schluss hiess es verdientermassen 4:2 für die wesentlich besseren Oberaargauer.

Die Ausgangslage für die zwei letzten Qualifikationsrunden dieser Swiss-League-Saison hatte Spannung verheissen. Ob die GCK Lions Achter bleiben oder noch Siebter werden, lautete die Frage. Als Achter wäre der Gegner im Playoff-Viertelfinal wohl Kloten, was für den Zuschaueraufmarsch ideal wäre. Doch bezüglich Erfolgschancen wäre wohl ein anderer Gegner wünschenswert. Die Möglichkeiten wären dann Ajoie oder Olten. Für Langenthal liegt noch der 5. Rang drin.

Das erste Drittel brachte einen offenen Schlagabtausch, beide Teams hatten mehrere gute Torchancen. Schlag auf Schlag folgten dann innert acht Minuten vier Tore. Langenthals frühe erste Führung durch Stefan Tschannen in der 4. Minute mit einem überraschenden Weitschuss von der blauen Linie konnte Léonarado Fuhrer ausgleichen (6.). Vincenzo Küng mit einem Backhandschuss und Ronny Dähler erhöhten bis zur 12. Minute auf 3:1 für die Gäste. Jetzt waren die Einheimischen gefordert.

Ruhiges Schlussdrittel

Im Mittelabschnitt mussten die GCK Lions in Unterzahl beginnen. Kaum war die Strafe vorbei, schlug es ein. Küng mit seinem zweiten Treffer brachte Langenthal 4:1 in Führung. Dies löste eine Euphorie aus, denn fortan waren die Gäste die klar bessere Mannschaft, aber weniger effizient als zuvor. Immerhin gelang den GCK Lions noch vor der zweiten Pause der Anschlusstreffer zum 2:4. Wieder hiess der Torschütze Fuhrer.

Im Schlussdrittel lief nicht mehr viel. Einmal mussten die GCK Lions 67 Sekunden in doppelter Unterzahl überstehen, was gut gelang. Der letzte Wille fehlte den Zürchern aber, um die Partie noch zu drehen.

Telegramm

GCK Lions - SC Langenthal 2:4 (1:3, 1:1, 0:0)

KEK, Küsnacht. – 180 Zuschauer. – SR Boujon, Staudenmann; Wermeille/Nater. – Tore: 4. Tschannen (Sterchi, Guggenheim) 0:1. 6. Fuhrer (Berni, Büsser) 1:1. 10. Küng (Benik) 1:2. 12. Dähler (Christen) 1:3. 23. Küng (Sterchi, Kläy) 1:4. 35. Fuhrer (Riedi, Hayes) 2:4. – Strafen: 3x2 Minuten plus 1x10 (Sidler, unsportliches Verhalten) plus Spieldauer (Brüschweiler, unsportliches Verhalten) gegen GCK Lions, 2x2 gegen Langenthal. – GCK Lions: Zürrer; Braun, Büsser; Burger, Sidler; Geiger, Peter; Andersson, Widmer; Hayes, Fuhrer, Riedi; Berri, Suter, Rizzello; Brüschweiler, Mathew, Chiquet; Berni, Hardmeier, Puide. – Langenthal: Wüthrich; Christen, Bircher; Pienitz, Wieszinki; Maret, Guggenheim; Sterchi, Clark, Tschannen; Küng, Kummer, Benik; Derungs, Kläy, Gerber; Rüegsegger, Melnalksnis, Dähler; Schläpfer. – Bemerkungen: GCK Lions ohne Backman (verletzt), Meier (ZSC Lions). Langenthal ohne Müller, Nyffeler, Walz (alle verletzt). 30. Pfostenschuss Christen. 55. Lattenschuss Sterchi. 59:38 Timeout GCK Lions, dann ohne Torhüter.

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