Eishockey

Abgeklärte Lakers festigen ihre Leaderposition

Die SCRJ Lakers erfüllten die Pflicht und gewannen bei den GCK Lions standesgemäss 5:2. Die 3:0-Führung nach zwölf Minuten bedeutete bereits die Vorentscheidung.

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Etwa 80 SCRJ-Fans auf den Stehplätzen sorgten für Stimmung während der ganzen Partie. Die Lakers mussten allerdings mehr für den Sieg tun als in den bisherigen beiden Direktduellen (7:0- und 6:0-Siege) in dieser Saison. Mit 54 Schüssen auf das gegnerische Tor unterstrichen sie ihr überlegenes Spiel. Mit schnellen Angriffen, gutem Schlittschuhlaufen und genauen Pässen spielten sie die jungen und meist unerfahrenen Zürcher aus. Die GCK Lions ihrerseits erfreuten durch aufopferndes Defensivspiel und kecken Angriffen, waren aber insgesamt auf verlorenem Posten.Von Beginn weg nahmen die Rapperswil-Jona Lakers das Spieldiktat in die Hand. Nach zwölf Minuten stand es bereits 0:3. Zuerst befreite ein Zürcher schlecht im eigenen Drittel. Corsin Casutt war aufmerksam und schnappte sich die Scheibe zum 1:0.

Das 2:0 nach gut sieben Minuten entstand aus einer schönen Kombination. Cédric Hüsler war der Vollstrecker. Beim ersten Überzahlspiel schlug es gleich zum dritten Mal ein. Michael Hügli beförderte die Scheibe im Fallen ins Tor. Von aussen hatte man den Eindruck, als spielten nur die Gäste. Doch die GCK Lions übten sich vortrefflich im Defensivspiel. Jared Aulin hatte noch eine gute Chance zum 4:0, verpasste aber das Tor. Auch die erste Strafe überstanden die Lakers – wie gewohnt – schadlos. Melvin Nyffeler musste allerdings dreimal in höchster Not retten.

Aufbäumen der GCK Lions

Im zweiten Spielabschnitt steigerten sich die GCK Lions und zeigten, dass sie jung und kämpferisch sind. Junior Fabian Berni war es vergönnt, im dritten Spiel nach insgesamt 144:36 Minuten erstmals in dieser Saison gegen die Lakers zu treffen. Verteidiger Patrick Sidler schoss aufs Tor und Berni verwertete den Abpraller blitzschnell. Damit konnten die GCK Lions das zweite Drittel sogar 1:0 gewinnen, was ihnen noch mehr Auftrieb verlieh.

«Ich bin stolz, wie meine junge Mannschaft aufgestanden ist, das zweite Drittel sogar gewinnen konnte. Aber die Lakers spielen ein hervorragendes Eishockey», meinte GCK-Trainer Leo Schumacher. Einen etwas zweifelhaften Doppelausschluss gegen die Junglöwen konnten die Gäste nicht in Zählbares ummünzen, auch weil Torhüter Daniel Guntern brillierte. Da sich die Rapperswiler etwas vom ungestümen Einsatz der Gastgeber unter Druck setzen liessen, sah sich Trainer Jeff Tomlinson veranlasst, schon bei Spielmitte sein Time-out zu nehmen.

Lakers von Anfang an bereit

Die Klasse der Lakers setzte sich aber doch klar durch. Schon in der 42. Minute fiel das entscheidende 4:1 durch Steve Mason. Immer wieder war aber der GCK Torhüter Daniel Guntern Endstation. Er parierte nicht weniger als 50 Schüsse. Dies bewies auch, wie überlegen die Lakers über das ganze Spiel gesehen waren. Zahlreiche weitere Abschlussversuche wurden zudem von den Zürcher Verteidigern geblockt. Noch einen Doppelausschluss gegen die GCK Lions liessen die Lakers ungenutzt. Als dem Zürcher Topskorer Ryan Hayes sein zehntes Saisontor gelang, stand es plötzlich nur noch 2:4. Er flog samt der Scheibe ins Tor.

Mit seinem zweiten Treffer des Abends, ins leere Tor, stellte Cédric Hüsler das Schlussergebnis her. «Wir waren von Anfang an bereit, haben 60 Minuten gut gespielt und alles richtig gemacht. Die GCK Lions sind eine gute Mannschaft, es war nie leicht gegen sie, so auch heute nicht», sagte der Doppeltorschütze. (hpr/red)

Erstellt: 04.12.2017, 08:25 Uhr

Swiss League

GCK Lions – SCRJ Lakers 2:5 (0:3, 1:0, 1:2)

KEK, Küsnacht. 280 Zuschauer. SR Tscherrig/Weber, Pitton/Schüpbach. – Tore: 5. Casutt (Brem) 0:1. 8. Hüsler (Aulin, Knelsen) 0:2. 13. Hügli (Profico, Brem/Ausschluss Luchsinger) 0:3. 25. Berni (Sidler, Bachofner/Team-Strafe Lakers) 1:3. 42. Mason (Mosimann, Hügli) 1:4. 56. Hayes (Hinterkircher, Ulmann) 2:4. 60. Hüsler (Aulin, Berger) 2:5 (ins leere Tor). – Strafen: 7×2 Minuten gegen die GCK Lions, 4×2 Minuten gegen die Rapperswil-Jona Lakers. – GCK Lions: Guntern; Geiger, Tim Berni; Braun, Sidler; Andersson, Büsser; Peter; Hayes, Ulmann, Hinterkircher; Bachofner, Pelletier, Brüschweiler; Fabian Berni, Suter, Puide; Luchsinger, Lazarevs, Lerch. – Rapperswil-Jona Lakers: Nyffeler; Profico, Gähler; Geyer, Berger; Sataric, Maier; Iglesias, Schmuckli; Hüsler, Knelsen, Aulin; Brem, Lindemann, Casutt; Hügli, Mason, Mosimann; Rizzello, Vogel, Primeau. – Bemerkungen: GCK Lions ohne Miranda, Prassl, Zürrer (alle ZSC), Hardmeier. Lakers ohne Frei, Schir, Zanzi. 30. Time-out Lakers. 59. (58:51) Time-out GCK. Torschüsse: 22:54 (9:19, 4:16, 9:19).

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