ZSC stösst Lugano weiter in die Krise

Der HC Lugano rutscht weiter in die Krise. Die Bianconeri verloren auch das zweite Duell gegen die ZSC Lions innerhalb von 72 Stunden, diesmal zu Hause 1:3.

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Luganos Trainer Greg Ireland hatte nach der 4:7-Auswärtsniederlage am Dienstag klare Worte gewählt. Er redete davon, dass einige Spieler mit ihren Leistungen den Verein betrogen hätten. Allerdings gelang auch im Heimspiel gegen die Lions die Wende zum Guten nicht, vielmehr setzte es für die Südtessiner die vierte Niederlage in Serie ab.

Dabei war Lugano wie bereits am Dienstag, als es gar 2:0 vorne gelegen hatte, in Führung gegangen. Für das 1:0 verantwortlich zeichnete Verteidiger Romain Loeffel im Powerplay (22.). In der 38. Minute liess aber Goalie Elvis Merzlikins einen Schuss von Dave Sutter passieren, den er hätte halten müssen. Es kam noch schlimmer für das Heimteam.

Nach einer komplett unnötigen Strafe von Luca Fazzini gelang Chris Baltisberger mit dem zweiten Überzahltor der Stadtzürcher in diesem Spiel das 2:1 (44.). Die nervös wirkenden Luganesi waren in der Folge zu keiner Reaktion mehr fähig. 73 Sekunden vor dem Ende machte Simon Bodenmann mit einem Schuss ins leere Gehäuse alles klar.

SCL setzt sich durch

Die SCL Tigers setzen sich im Berner Derby gegen Biel dank einem starken Mitteldrittel durch. In den ersten 10:01 Minuten des zweiten Abschnitts zogen die Emmentaler mit 4:0 davon.

Eero Elo, Captain Pascal Berger, Anton Gustafsson und Benjamin Neukom erzielten die Tore. Dabei hatte Biel in der laufenden Saison noch nie mehr als zwei Gegentore im Mitteldrittel kassiert.

SCB führt gefolgt von Zug

Leader bleibt der SC Bern. Die Stadtberner feierten beim 1:0-Auswärtssieg in Davos den fünften Sieg in Folge und bleiben weiterhin einen Punkt vor Verfolger Zug, der sich zuhause gegen Lausanne 3:2 durchsetzte.

Genève-Servette brach gegen Rapperswil-Jona im dritten Saisonduell den Bann und besiegte den Tabellenletzten erstmals. Beim 3:2-Heimsieg nach Verlängerung war Tommy Wingels Doppeltorschütze. Servette bestätigte mit diesem Erfolg seine Heimstärke. Die Genfer gewannen bereits das 16. von bislang 20 Heimspielen in der laufenden Meisterschaft.

Telegramme

Lugano - ZSC Lions 1:3 (0:0, 1:1, 0:2) ,
6193 Zuschauer. SR Lemelin/Oggier, Castelli/Cattaneo.
Tore: 22. Loeffel (Klasen/Ausschluss Pettersson) 1:0. 38. Sutter (Geering/Ausschluss Lapierre) 1:1. 44. Chris Baltisberger (Sutter/Ausschluss Fazzini) 1:2. 59. (58:47) Bodenmann (Suter) 1:3 (ins leere Tor) 1:3.
Strafen: 6mal 2 plus 5 Minuten (Lapierre) plus Spieldauer (Lapierre) gegen Lugano, 5mal 2 Minuten gegen den ZSC Lions.
PostFinance-Topskorer: Hofmann; Pettersson.
Lugano: Merzlikins; Ulmer, Vauclair; Loeffel, Chorney; Chiesa, Riva; Ronchetti; Lapierre, Sannitz, Hofmann; Bürgler, Lajunen, Klasen; Fazzini, Morini, Jörg; Walker, Romanenghi, Bertaggia; Reuille.
ZSC Lions:
Flüeler; Klein, Phil Baltisberger; Sutter, Geering; Karrer, Marti; Berni; Pettersson, Suter, Moore; Bodenmann, Backman, Bachofner; Chris Baltisberger, Prassl, Herzog; Hinterkircher, Schäppi, Miranda; Ulmann.
Bemerkungen: Lugano ohne Cunti, Sartori, Wellinger, Haapala. ZSC Lions ohne Blindenbacher, Nilsson, Cervenka, Wick (alle verletzt), Noreau (überzähliger Ausländer) und Hollenstein ( krank). - 14. Reuille verletzt ausgeschieden. -Pfostenschüsse: 19. Backman, 33. Karrer. - Timeout Lugano (59.), ohne 58:26 bis 58:47 ohne Goalie.

SCL Tigers - Biel 4:0 (0:0, 4:0, 0:0)
6000 Zuschauer (ausverkauft). SR Salonen/Dipietro, Gnemmi/Progin.
Tore: 21. (20:33) Elo 1:0. 27. Berger (DiDomenico/Ausschluss Pedretti) 2:0. 30. Gustafsson (Pesonen) 3:0. 31. Neukom 4:0.
Strafen: 2mal 2 Minuten gegen SCL Tigers. 1mal 2 Minuten gegen Biel.
PostFinance-Topskorer: Pesonen; Rajala.
SCL Tigers: Ciaccio; Glauser, Leeger; Erni, Lardi, Huguenin, Cadonau; Kindschi; Elo, Gagnon, Dostoinov; Kuonen, Pascal Berger, Pesonen; DiDomenico, Gustafsson, Neukom; Rüegsegger, Randegger, Nils Berger.
Biel: Hiller; Sataric, Salmela; Kreis, Forster; Fey, Maurer, Moser, Tanner; Pedretti, Pouliot, Rajala; Brunner, Tschantré, Earl; Künzle, Dominik Diem, Hügli; Schmutz, Neuenschwander, Lüthi.
Bemerkungen: SCL Tigers ohne Johansson, Blaser, Punnenovs und Nolan Diem (beide verletzt), Biel ohne Riat (krank), Fuchs und Paupe (alle verletzt). - 29. Timeout Biel (Coach's Challenge). - 52. Hiller hält Penalty von Elo.

Davos - Bern 0:1 (0:1, 0:0, 0:0)
4561 Zuschauer. - SR Urban/Prazek, Kaderli/Duarte.
Tor: 2. Bieber (Scherwey, Blum) 1:0.
Strafen: 3mal 2 Minuten gegen Davos. 2mal 2 Minuten gegen Bern.
PostFinance-Topskorer: Pestoni; Arcobello.
Davos: Senn; Du Bois; Payr; Kundratek, Barandun; Buchli, Jung; Pestoni, Corvi, Ambühl; Rödin, Bader, Meyer; Riatsch, Baumgartner, Frehner; Kessler, Aeschlimann, Egli.
Bern: Genoni; Burren, Almquist; Krueger, Blum; Andersson, Beat Gerber; Kamerzin; Boychuk, Arcobello, Moser; Rüfenacht, Ebbett, Kämpf; Bieber, Haas, Scherwey; Sciaroni, Haas, Alain Berger. Bemerkungen: Davos ohne Hischier, Nygren, Dino Wieser, Paschoud, Stoop, (alle verletzt), Lindgren (krank), Marc Wieser (gesperrt), Bern ohne Mursak und Untersander (beide verletzt). - NLA-Debüt von Stürmer Fadri Riatsch (19). - Pfosten: 37. Du Bois, 54. Rüfenacht, 59:00 Haas. - Timeouts: 58:42 Davos, anschliessend ohne Torhüter.

Zug - Lausanne 4:2 (1:0, 0:2, 3:0)
6888 Zuschauer. - SR Wiegand/Stricker, Kovacs/Rebetez.
Tor: 6. Senteler 1:0. 31. Emmerton (Zangger, Lindbohm/Ausschlüsse Diaz; Kenins) 1:1. 37. Bertschy 1:2 (Penalty). 43. Diaz (Roe, Suri/Strafe angezeigt) 2:2. 46. Roe (Everberg, Schlumpf) 3:2. 52. Suri (Diaz/Ausschluss Trutmann) 4:2.
Strafen: 2mal 2 Minuten gegen Zug, 4mal 2 plus 5 Minuten (Trutmann) plus Spieldauer (Trutmann) gegen Lausanne.
PostFinance-Topskorer: Martschini; Jeffrey.
Zug: Stephan; Schlumpf, Alatalo; Diaz, Morant; Zgraggen, Stadler; Thiry; Widerström, Albrecht, Suri; Lammer, Roe, Everberg; Martschini, McIntyre, Simion; Zehnder, Senteler, Schnyder; Leuenberger.
Lausanne: Zurkirchen; Trutmann, Grossmann; Lindbohm, Frick; Genazzi, Nodari; Borlat; Bertschy, Mitchell, Vermin; Moy, Jeffrey, Kenins; Antonietti, Emmerton, Leone; Zangger, In-Albon, Froidevaux; Traber.
Bemerkungen: Zug ohne Klingberg und Zryd. Lausanne ohne Boltshauser und Junland (alle verletzt). - Pfostenschüsse: 12. Senteler, 42. Everberg. - 51. McIntyre verletzt ausgeschieden. - Timeout Lausanne (57:07), danach bis 58:53 ohne Goalie.

Genève-Servette - Rapperswil-Jona Lakers 3:2 (0:0, 0:1, 2:1, ) n.V.
7135 Zuschauer (ausverkauft). - SR Tscherrig/Mollard, Altmann/Schlegel.
Tore: 29. Kristo (Hächler) 0:1. 42. Wick (Winnik) 1:1. 53. Wingels (Tömmernes, Richard) 2:1. 55. Wellman (Knelsen/Ausschluss Bezina) 2:2. 63. (62:53) Wingels (Richard, Tömmernes/Ausschluss Clark) 3:2.
Strafen: 4mal 2 plus 10 Minuten (Richard) gegen Genève-Servette, 7mal 2 Minuten gegen Lakers.
PostFinance-Topskorer: Richard; Kristo.
Genève-Servette: Mayer; Jacquemet, Tömmernes; Vukovic, Mercier; Völlmin, Bezina; Dufner; Wick, Almond, Rod; Wingels, Richard, Winnik; Fritsche, Berthon, Bozon; Skille, Kast, Rubin; Maillard.
Lakers: Nyffeler; Gähler, Profico; Hächler, Maier; Helbling, Gurtner; Schmuckli; Kristo, Schlagenhauf, Wellman; Spiller, Knelsen, Casutt; Clark, Mason, Hollenstein; Mosimann, Ness, Hüsler; Primeau.
Bemerkungen: Servette ohne Antonietti, Bouma, Douay, Fransson, Martinsson, Romy und Simek (alle verletzt), Lakers ohne Berger und Schweri (beide verletzt), Gilroy und Iglesias (beide krank), Lindemann und Rizzello (beide überzählig). - 59. Timeout Genève-Servette.

(SDA)

Erstellt: 11.01.2019, 19:32 Uhr

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