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«Das war eine zusätzliche Motivation»

Roger Federer stemmte sich an den Swiss Indoors erfolgreich gegen die Startniederlage. Auch dank der renovierten St. Jakobshalle.

Die Pressekonferenz von Roger Federer in Basel. Video: Fabian Sanginés

Was nach einem schnellen Auftaktsieg ausgesehen hatte, entwickelte sich für Roger Federer zu einem harten Stück Arbeit. Über zwei Stunden musste er gegen den Serben Filip Krajinovic beissen, ehe er in seinem 18. Startspiel an den Swiss Indoors zum 17. Erfolg kam. 6:2, 4:6, 6:4 hiess es am Ende für den Favoriten, der zuweilen fehlerhaft agierte und mässig servierte. An der Pressekonferenz gab Federer Einblick in die Gedanken, die er sich gemacht hatte, als die Partie zu kippen drohte: «Ich sagte mir: In der neuen Halle verliere ich nicht sofort. Ich muss schon schlechter und der Gegner besser spielen, damit er mich aus der Halle putzt.» Danach habe er sich noch mehr ins Zeug gelegt. «Ich habe alles gegeben.» Nach dem verlorenen zweiten Satz hatte er es Krajinovic gleichgetan und sich in die Garderobe verzogen, um sich zu sammeln. «In einem kleinen Raum, ohne all die Leute und die Blicke, ist es manchmal einfacher, sich Gedanken zu machen, sich zu beruhigen», erklärte Federer. Der Satzverlust, sein erster seit 2008 in der 1. Runde am Heimturnier, beunruhigte ihn jedoch nicht stark. «Ich war schon ein bisschen nervös, gleichzeitig lag ich vom Resultat her aber nie richtig zurück. Deswegen hatte ich das Gefühl, ich hätte alles unter Kontrolle und noch einen zusätzlichen Gang.» Diese Einschätzung sollte sich bestätigen. Federer zog im dritten Satz auf 5:2 davon, ehe er einen kleinen Umweg nahm und sich schliesslich zum 6:4 mühte. «Ich hoffe auf Besserung im nächsten Match. Und die muss auch her», sagte er. Am Donnerstag wartet im Achtelfinal der Deutsche Jan-Lennard Struff (ATP 52).

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