Zum Hauptinhalt springen

«Das ist auch für mich ein Fragezeichen»

Roger Federer wird am Sonntag erstmals seit 2015 wieder am French Open aufschlagen. Der Baselbieter zieht Vergleiche zu den Australian Open 2017.

Die Weltnummer 3 spielt bei der Rückkehr in Paris zum Beginn gegen den Italiener Lorenzo Sonego. Der 24-Jährige belegt Position 73 in der Weltrangliste. Federer befindet sich in der unteren Hälfte des Tableaus und könnte damit im Halbfinal bereits auf den Sandspezialisten Rafael Nadal treffen.
Die Weltnummer 3 spielt bei der Rückkehr in Paris zum Beginn gegen den Italiener Lorenzo Sonego. Der 24-Jährige belegt Position 73 in der Weltrangliste. Federer befindet sich in der unteren Hälfte des Tableaus und könnte damit im Halbfinal bereits auf den Sandspezialisten Rafael Nadal treffen.
Tim Clayton/Getty Images)
Nach zuletzt durchwachsenen Leistungen trifft der Romand in der ersten Runde von Roland Garros auf den Slowaken Jozef Kovalik (ATP 132).
Nach zuletzt durchwachsenen Leistungen trifft der Romand in der ersten Runde von Roland Garros auf den Slowaken Jozef Kovalik (ATP 132).
Julian Finney/Getty Images
Die Nummer 2 bei den Schweizer Frauen trifft in ihrem Erstrundenmatch auf die Taiwanerin Su-Wei Hsieh. Die 33-Jährige gewann bislang 3 Titel auf der WTA-Tour und belegt momentan den 25. Rang.
Die Nummer 2 bei den Schweizer Frauen trifft in ihrem Erstrundenmatch auf die Taiwanerin Su-Wei Hsieh. Die 33-Jährige gewann bislang 3 Titel auf der WTA-Tour und belegt momentan den 25. Rang.
Pablo Gianinazzi, Keystone
1 / 4

Sie haben letztmals 2015 hier gespielt. Was ist Ihr erster Eindruck?

Es hat sich vieles verändert, der Centre-Court sieht zum Beispiel ganz anders aus. Auch sonst wurde in die Infrastruktur investiert. Roland Garros wächst, das ist schön zu sehen. Andererseits ist es immer noch das alte Roland Garros, das Flair wurde bewahrt. Nun freue ich mich darauf, zu sehen, wie es sein wird, wenn sich die Anlage mit Fans füllt.

Wie fühlt es sich an, hier zu sein?

Ich bin glücklich, bin ich hier – noch etwas mehr als sonst, weil ich die letzten drei French-Open-Ausgaben verpasst habe.

Letztes Jahr traten Sie auch in Paris-Bercy an. Haben Ihnen die vielen Spiele im Herbst geholfen, heuer in Form zu kommen?

Wenn du gesund bist, löst das viele Probleme. Und das letzte Mal richtig verletzt war ich 2017 in Montreal, das ist fast zwei Jahre her. Es gibt immer wieder kleine Probleme wie zuletzt in Rom. Doch mein Forfait war auch eine Vorsichtsmassnahme. Ich wollte sichergehen, dass ich 100-prozentig fit ins French Open steigen kann. Ich hatte Zweifel, dass mir dies gelingen würde, wenn ich antreten würde. Daher musste ich eine schwierige Entscheidung treffen.

Es scheint, als trauten Sie Ihrer Fitness mehr als sonst in den letzten beiden Jahren.

Ich war in der Lage, hart zu trainieren, und konnte in Madrid und Rom auch harte Matches absolvieren. Für mich war es wichtig, die Nerven zu spüren und unter Druck zu spielen. Jetzt fühle ich mich vollkommen bereit. Nun will ich den ersten Match gewinnen und die Kampagne lancieren. Es bringt nichts, zu weit vorauszudenken.

Können Sie das Turnier gewinnen?

(überlegt) Ich weiss es nicht, das ist auch für mich ein Fragezeichen. Auf eine Art fühle ich mich ähnlich wie 2017 vor dem Australian Open. Ich spüre, dass ich gutes Tennis spiele. Aber ist das genug gegen die absolut Besten, wenn es wirklich um die Wurst geht? Ich bin mir nicht sicher, ob ich das Ergebnis selber auf dem Schläger habe. Aber ich hoffe, mich in die Position zu bringen, spät im Turnier gegen die Besten anzutreten.

Dieser Artikel wurde automatisch aus unserem alten Redaktionssystem auf unsere neue Website importiert. Falls Sie auf Darstellungsfehler stossen, bitten wir um Verständnis und einen Hinweis: community-feedback@tamedia.ch