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Cologna: "Sieg kann man nicht erwarten"

Die Schweizer Langläufer starten mit geringeren Erwartungen zu den Rennen in Davos als auch schon. Dario Cologna will am Samstag an seine Leistung im Skating-Rennen von Lillehammer anknüpfen.

Dario Cologna blickt zuversichtlich auf das 30-km-Rennen vom Samstag in Davos und strebt den zweiten Top-10-Platz der Saison an
Dario Cologna blickt zuversichtlich auf das 30-km-Rennen vom Samstag in Davos und strebt den zweiten Top-10-Platz der Saison an
Keystone

Er sei froh, habe er einen 7. Rang im 10-km-Rennen aus Lillehammer mitnehmen können, sagte Cologna am Tag vor seinem Auftritt vor Heimpublikum in Davos. "Das war ein guter Wettkampf. Er hat gezeigt, dass nicht alles falsch war." Wie jenes Rennen in Norwegen werden auch die Wettkämpfe in Davos in der freien Technik ausgetragen.

Den Fokus richtet der viermalige Gesamtweltcup-Sieger auf das 30-km-Rennen vom Samstag. "Einen Sieg kann man von mir nicht erwarten", stellte Cologna am Freitag klar. Der 30-Jährige strebt einen Top-10-Platz an. Damit wäre er noch immer um mindestens fünf Positionen besser klassiert als vor Jahresfrist.

Der Saisonstart verlief in Finnland und Norwegen nicht nach seinem Gusto. Nach dem Höhentraining unmittelbar vor der Abreise nach Kuusamo fühlte sich Cologna träge. "Es zeigte nicht den erhofften Effekt. Es stellt sich die Frage, wie wir das künftig handhaben."

Insgesamt stehen für Swiss-Ski am Wochenende beim Heimweltcup 27 Athletinnen und Athleten am Start. Als Einziger weiss Toni Livers, wie sich ein Heimsieg auf der Flüelaloipe anfühlt. Der 33-Jährige triumphierte 2007 über 15 km; vor Jahresfrist im "Dreissiger" war Livers als Zehnter der beste Schweizer gewesen.

"Ich liebe diese Strecke, sie ist sehr speziell. Es geht nicht ständig rauf und runter, sondern sie ist zunächst während etwa 4 km fast nur ansteigend." Vergleiche mit dem Vorjahr will der Bündner nicht anstellen. Im Oktober wurde seine Saisonvorbereitung durch gesundheitliche Probleme eingeschränkt. Wo er derzeit leistungsmässig steht, ist deshalb schwierig zu sagen.

Wie das 15-km-Rennen der Frauen (Start 11.15 Uhr) wird jenes der Männer über die doppelte Distanz (14.30 Uhr) mit Intervall-Start ausgetragen. Im Männer-Rennen sind fünf Runden zu absolvieren, es werden entsprechend viele Athleten gleichzeitig auf der Loipe sein. Hat jemand Glück, kommt er in einer Gruppe unter, die mit viel Zug unterwegs ist.

Am Sonntag werden in Davos die ersten Sprint-Wettkämpfe der Saison in der freien Technik ausgetragen.

SDA

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