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Belinda Bencic gelingt grosse Überraschung

Die Schweizerin bezwingt zum Auftakt in Wimbledon sensationell die Weltnummer 6, Caroline Garcia.

Geballte Faust bei Belinda Bencic: Die Schweizerin bezwingt in der Runde 1 von Wimbledon die Weltnummer 6.
Geballte Faust bei Belinda Bencic: Die Schweizerin bezwingt in der Runde 1 von Wimbledon die Weltnummer 6.
Getty Images
Caroline Garcia aus Frankreich verliert gegen die Ostschweizerin.
Caroline Garcia aus Frankreich verliert gegen die Ostschweizerin.
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Bencic gelingt damit eine grosse Überraschung.
Bencic gelingt damit eine grosse Überraschung.
Getty Images
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Damit hatte man nicht rechnen dürfen: In der 1. Runde in Wimbledon gewann Belinda Bencic 7:6 (7:2), 6:3 gegen die Weltnummer 6, Caroline Garcia, aus Frankreich.

Nach einem guten Start und schneller 3:1-Führung behielt die 21-jährige Ostschweizerin im ersten Satz die Nerven, als bei 3:4 und 0:40 ein vierter Spielverlust in Folge drohte.

Bencic holte das Game noch und war auch im Tiebreak die klar bessere Spielerin. Im zweiten Satz reichte ihr das Break zum 4:2, nach gut eineinhalb Stunden nutzte sie ihren zweiten Matchball.

Nachdem sie im letzten Jahr die Grand-Slam-Turniere in Paris, Wimbledon und New York verpasst hatte, zeigt sich Bencic 2018 sehr konstant. Sie hatte bereits am Australian Open und in Roland Garros - dort sogar kurz nach ihrer Fussverletzung - die 2. Runde erreicht. In dieser trifft sie am Donnerstag auf die vier Plätze hinter ihr klassierte Alison Riske. Die Amerikanerin ist eine eigentliche Rasenspezialistin und deshalb keinesfalls zu unterschätzen.

Vögele ausgeschieden

Stefanie Vögele (WTA 93) scheiterte hingegen bereits in der Startrunde. Die 28-jährige Aargauerin unterliegt der Weltnummer 17 Ashleigh Barty aus Australien nach gutem Start 5:7, 3:6.Im ersten Satz hatte die Schweizerin nach ihrem zweiten Break noch mit 5:3 geführt. Am Ende konnte sie aber von einigen Fehlern der augenscheinlich nervösen Barty nicht profitieren.

Die Australierin, Siegerin des Rasenturniers in Nottingham, wo sie in der 1. Runde ebenfalls gegen Vögele gewonnen hatte, reihte bis zum 4:0 im zweiten Satz acht Games in Folge aneinander und sorgte so für eine Vorentscheidung. Nach gut eineinviertel Stunden nutzte Barty ihren ersten Matchball mit einem Ass.

«Im ersten Satz hatte ich meine Chancen, die ich leider nicht genutzt habe», ärgerte sich Vögele, die Weltnummer 93, «auch deshalb wurde sie danach immer stärker.» Danach habe sie nicht mehr so gut serviert und sich damit nicht helfen können, analysierte Vögele. Als nächstes steht bei ihr das Heimturnier in Gstaad auf Sand im Programm.

Nadal souverän, Thiem und Goffin bereits out

Die Weltnummer 1 Rafael Nadal ist ohne Probleme ins Turnier in Wimbledon gestartet. Mit Dominic Thiem und David Goffin scheiterten zwei weitere Top-Ten-Spieler gleich im ersten Spiel.

Der als Nummer 2 gesetzte Nadal gewann gegen Dudi Sela (ATP 127) 6:3, 6:3, 6:2. Der Israeli hielt nur bis zum 3:3 im ersten Satz mit, dann zog Nadal im ersten Spiel seit dem Sieg am French Open und dem ersten in diesem Jahr auf Rasen davon. Erst zu Beginn des dritten Satzes gelang es Sela erstmals, Nadal den Aufschlag abzunehmen, doch konterte dieser sogleich mit zwei Breaks.

Thiem von Rückenschmerzen geplagt

Nach 1:50 Stunden nutzte der Spanier den dritten Matchball zum nie gefährdeten Sieg. «Das war ein guter Start», zeigte sich Nadal zufrieden. «Aber es gibt immer noch Sachen, die ich besser machen kann.» In der 2. Runde wird die Aufgabe für Nadal, der in Wimbledon seit 2011 auf einen Einzug in die Viertelfinals wartet, nicht unbedingt schwieriger. Er trifft am Donnerstag auf den Kasachen Michail Kukuschkin (ATP 77).

French-Open-Finalist Dominic Thiem musste bei klarem Rückstand im dritten Satz gegen Marcos Baghdatis aufgeben. Der Österreicher klagte danach über Rückenschmerzen, die ab dem ersten Satz immer schlimmer geworden seien. Die Weltnummer 9 David Goffin verlor gegen den Australier Matthew Ebden (ATP 51) sang- und klanglos in drei Sätzen.

Mit Dimitrov, der am Montag gegen Stan Wawrinka ausgeschieden war, scheiterten damit in der 1. Runde gleich drei Top-Ten-Spieler.

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