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Ammann verpasst das Neujahrsspringen

Ein weiterer sportlicher Tiefpunkt für Simon Ammann: Der Toggenburger scheitert nach einem miserablen Sprung in der Qualifikation von Garmisch.

Absturz: Simon Ammann läuft es an der grossen Tournee nicht nach Wunsch. (30. Dezember 2017)
Absturz: Simon Ammann läuft es an der grossen Tournee nicht nach Wunsch. (30. Dezember 2017)
Lisi Niesner, Keystone

120,5 Meter und eine miserable Landung trugen Simon Ammann nur den 51. Rang in der Qualifikation von Garmisch-Partenkirchen ein. Der Schweizer scheiterte somit um 0,2 Punkte am Cut. Als Letzter rutschte der junge Franzose Jonathan Learoyd ins Hauptfeld der Top 50.

Das Ausscheiden von Ammann ist besonders ärgerlich, weil er in den Trainingssprüngen mit den Positionen 4 und 8 noch überzeugt hatte und somit die Hoffnungen auf den ersten Top-Ten-Platz in dieser Saison schürte. Der Bakken in Garmisch-Partenkirchen liegt dem vierfachen Olympiasieger, er hält mit 143,5 m aus dem Jahr 2010 immer noch den Schanzenrekord.

Das Schweizer Lager rätselt

«Ich habe einen technischen Fehler nach dem Absprung gemacht und wurde danach extrem breit und kam nicht in die Rotation», sagte Ammann. Der Toggenburger testete in Garmisch-Partenkirchen einen neuen Schuh. Im ersten Probesprung trug er noch das alte Modell, im zweiten Trainingsumgang sowie in der Qualifikation schlüpfte er in das weiterentwickelte Produkt, das mit schwarzem Stoff überzogen die neugierigen Blicke abprallen liess.

Der Schweizer Disziplinenchef Berni Schödler mag keinen Zusammenhang zwischen dem neu verwendeten Schuh und dem überraschenden Out herstellen: «Im Probesprung haben wir ja gesehen, dass es funktioniert.»

Deschwandens K.o.-Duell

Gregor Deschwanden setzte bei 124 Meter auf. Der Luzerner bestreitet das K.o.-Duell gegen den Russen Denis Kornilow. Killian Peier landete bereits nach 116,5 Meter. Der Waadtländer wurde vor 11'000 Zuschauern nur 57. Er wird auch in Innsbruck noch vom Balken abstossen.

Als Tagessieger verliess der Norweger Johann-André Forfang die Arena. Auch die Tournee-Favoriten Kamil Stoch aus Polen und Richard Freitag aus Deutschland zeigten souveräne Leistungen. Die Baisse von Noriaki Kasai hielt an. Der Japaner verpasst nach einem Flug auf 115 m bei seiner 27. Teilnahme an der Vierschanzentournee das Neujahrsspringen.

SDA/fal

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