Über sein Foto diskutiert die Tennisszene

Marton Fucsovics postet nach seinem Out in Rom einen Ballabdruck auf Instagram und fragt, ob der Schiedsrichter richtig entschieden hat.

Marton Fucsovics diskutiert mit dem Schiedsrichter und zückt danach sein Smartphone. Video: Twitter

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Er wollte es einfach nicht wahrhaben. Also griff Marton Fucsovics beim Verlassen des Centre Courts in Rom zum Smartphone und fotografierte den Ballabdruck an der T-Linie, ehe er in den Katakomben verschwand. Kurze Zeit später tauchte das Bild auf dem Instagram-Profil des Ungarn auf, versehen mit einer Abstimmung und zwei Antworten zur Auswahl: IN und OUT.

Dazu schrieb die 27-jährige Weltnummer 37: «Der letzte Punkt meines Matchs. Ich wollte das eigentlich nicht, aber ich habe viele Anfragen bekommen, es zu posten. Wenn der Ball draussen ist, ist es ein Doppelfehler, und ich habe noch eine kleine Chance. Aber der Schiedsrichter hat die anderen überstimmt.»

Fucsovics’ Erstrunden-Gegner Nikolos Bassilaschwili hatte beim Matchball einen vermeintlichen Doppelfehler serviert, doch der Stuhlschiedsrichter Gianluca Moscarella korrigierte den «Out»-Ruf des Linienrichters. Fucsovics wollte den Unparteiischen umstimmen, doch dieser war überzeugt von der Richtigkeit seines Entscheids. Also bekam Bassilaschwili einen neuen ersten Aufschlag – und verwertete den ersten von vier Matchbällen zum 7:2 im Tiebreak, nachdem er den Startsatz 6:1 gewonnen hatte.

Brauchts Hawk-Eye auf Sand?

Mit seiner Aktion entfachte der unterlegene Fucsovics eine Grundsatzdiskussion. Berufskollege Denis Shapovalov kommentierte auf Twitter: «Das ist brutal. Wir brauchen das Hawk-Eye auf Sand. Was meint ihr, Leute?»

Bleibt die Frage: War der Aufschlag von Bassilaschwili nun auf oder hinter der Linie? Die Instagram-User waren sich weitgehend einig: Eine überwältigende Mehrheit klickte auf OUT. Ob sie tatsächlich ein besseres Auge haben als Schiedsrichter Moscarella? (red)

Erstellt: 15.05.2019, 09:20 Uhr

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